Das machen wir

Lesung bei der AktivistA Konferenz 2026

Ein Foto von Koi. Koi sitzt auf einem blauen Sessel neben einem Plüsch-Hai. Koi hat kurze blaue Haare und schwarze Klamotten. Koi ließt aus einem Buch vor.

Am 5. und 6. September war die AktivstA-Konferenz.
Koi war da.
Koi hat aus dem Buch gelesen: Behindert und Verrückt – Jetzt reden Wir!
In dem Buch geht es auch um A*-Spektren.
Es gibt zum Beispiel ein Interview zu dem Thema.
Daraus hat Koi vorgelesen.
Und noch andere Texte.
Wir haben zu dem Buch ganz viele Infos auf unserer Website.
Das findet ihr hier: https://disability-pride-bonn.de/behindert-und-verrueckt-jetzt-reden-wir

Die AktivistA-Konferenz ist ein Treffen.
Das geht über 2 Tage.
Das ist immer an einem Wochenende.
Das findet schon seit vielen Jahren statt.
Bei der Konferenz reden Personen über das asexuelle Spektrum.
Und über andere A*-Spektren.
Manche Leute halten Vorträge.
Andere zeigen ihre Kunst.
Das ist jedes Jahr anders.

Mehr zur AktivistA-Konferenz in Schwerer Sprache
findet ihr auf der Internet-seite von AktivistA.
AktivistA ist ein Verein.
AktivistA möchte, dass mehr Personen wissen:
– Es gibt Asexualität.
– Asexualität ist für alle Personen anders.
– Es gibt das A*-Spektrum.
Link: https://aktivista.net/konferenz/aktivista-2026/
AktivistA hat auch einen Bericht zu der Konferenz.
Das ist der Link dazu: https://aktivista.net/2026/09/20/aktivista-2026-konferenz-mit-kleinen-hindernissen-und-ordentlich-strassensperrung/

Jetzt kommen ein paar Erklärungen.

Asexuelle Personen erleben sexuelle Anziehung anders,
nur unter bestimmten Bedingungen,
nicht immer oder nicht.
Das kann zum Beispiel heißen:
– Sie fühlen sich zu keiner Person sexuell hingezogen.
– Sie haben nicht das Bedürfnis mit anderen Sex zu haben.
– Oder sie haben das Bedürfnis nur, wenn sie einen Menschen sehr gut kennen.
– Manche möchten keinen oder weniger Sex haben. Andere mögen Sex. Manche möchten oft Sex haben.
– Oft ist a•sexuellen Menschen Sex mit anderen einfach nicht so wichtig.
A•sexuelle Menschen sind nicht automatisch a•romantisch.

A*-spec oder a*spec steht für: A*-Spektrum.
Es gibt verschiedene A*-Spektren.
Leute sagen dazu auch: Anattractional Spectrum.
Das ist Englisch.
Ihr könnt es so aussprechen: an-ätträk-tschonel spektrüm.
Auf Deutsch heißt das: Anziehungsloses Spektrum.

Wir nennen ein Paar Beispiele:

  • das an-alteröse Spektrum
  • das an-ästhetische Spektrum
  • das a-platonische Spektrum
  • das a-queerplatonische Spektrum
  • das a-romantische Spektrum
  • das a-sensuelle Spektrum
  • das a-sexuelle Spektrum
  • das a-social Spektrum

Sie erleben Anziehung anders als die Gesellschaft „normal“ nennt.

A*spec Personen erleben eine, mehrere oder alle Anziehungen
– anders
– nur unter bestimmten Bedingungen
– nicht immer
– gar nicht

Personen auf A*-Spektren werden auch so genannt: a*specs.

Spec steht für Spektrum.
Spektren ist die Mehr-zahl von Spektrum.
Spektrum heißt:
Es gibt ganz viele verschiedene Arten, a*spec zu sein.
A*spec Personen sind alle unterschiedlich.

A*spec Personen erleben viel Diskriminierung.
Diese Diskriminierung heißt: A*spec-feindlichkeit.

Demo gegen die Krankenkassenreform

Zusammen mit Fridays for Future haben wir am 4. September 2026 eine Demo gemacht: Demo für eine gerechte und solidarische Gesundheitsversorgung.
Ganz herzlichen Dank an alle, die da waren, und auch an die Redner*innen!
Leider mussten wir den Demo-Zug Regen-bedingt am Frankenbadplatz abbrechen.
Aber wir haben trotzdem ein wichtiges Zeichen gesetzt (Redewendung)

Hier kommt die Rede, die Barbara und Lee für uns gehalten haben.

Wir sehen Lee und Barbara sowie die Dolmetscherin auf der kleinen Bühne. Barbara, stehend, mit Brille und langen Haaren, spricht gerade ins Mikrofon. Lee, mit Warnweste und im Rollstuhl, schaut auf deren Zettel. Die Dolmetscherin hat lange blonde Haare, ist schwarz gekleidet und dolmetscht in Deutsche Gebärdensprache. Die Bühne steht auf dem Münsterplatz in Bonn.

Einfache Sprache

Hallo!

Wir sind Barbara und Lee.

Wenn Ihr über Barbara sprecht, könnt Ihr auch sagen: sie. 

Wenn ihr über Lee sprecht, könnt Ihr auch sagen: dey. 

Wir sind bei Disability und Mad Pride Bonn. 

Wir kämpfen für die Rechte von behinderten Menschen.

Wir sprechen erst in Einfacher Sprache, dann in Schwerer Sprache. 

Es soll eine Reform geben in Deutschland.

Die gesetzliche Krankenversicherung soll verändert werden.

Gesundheit soll dadurch für viele Menschen teurer werden.

Die Krankenkassen zahlen nicht alles. 

Die meisten Menschen müssen Geld dazu zahlen, wenn sie Medikamente in der Apotheke bekommen. 

Oder wenn sie im Krankenhaus sind.

Bald sollen sie noch mehr Geld dazu zahlen!

Für arme Menschen ist das ein Problem. 

Ein Beispiel:

Ein Mensch ist 28 Tage im Krankenhaus.

Heute muss der Mensch 280 Euro selbst bezahlen.

In Zukunft soll der Mensch 420 Euro bezahlen.

Für Menschen mit wenig Geld ist das sehr schwer.

Was sich auch ändern soll: 

Heute muss die Krankenkasse vorher sagen, wenn sie die Beiträge erhöht. 

Also wenn die Mitglieder mehr Geld zahlen müssen. 

Die Krankenkasse muss das bald nicht mehr per Brief vorher sagen. 

Viele werden also nicht mitbekommen, dass sie mehr Geld zahlen müssen. 

Sie können dann nichts mehr dagegen machen. 

Sie können nicht mehr rechtzeitig die Krankenkasse wechseln.

Es wird also vieles teurer. 

Und gleichzeitig gibt es weniger Hilfe. 

Ein wichtiges Wort ist „Budgetierung“.

Budgetierung bedeutet:

Es gibt nur eine bestimmte Menge Geld.

Wenn dieses Geld aufgebraucht ist, gibt es kein weiteres Geld mehr für bestimmte Leistungen.

Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen sollen weniger zusätzliches Geld bekommen. 

Mehrarbeit soll nicht mehr bezahlt werden.

Das heißt: Es gibt bald noch weniger Therapieplätze. 

Manche Menschen brauchen viel Unterstützung. 

Zum Beispiel, weil sie schwere psychische Erkrankungen haben. 

Dadurch kann mehr Arbeit entstehen. 

Dafür bekommen Therapeut*innen dann aber kein Geld mehr.

Die Menschen bekommen dann noch weniger Hilfe. 

Es ist schlimm, so lange auf Therapie zu warten. 

Schon heute warten Menschen Monate oder Jahre lang

Manche sterben in der Zeit, bevor sie Hilfe bekommen. 

Viele töten sich in der Zeit selbst, weil sie es nicht mehr aushalten. 

Weil sie keine Hilfe bekommen haben.

Viele Therapeut*innen werden nur noch Menschen behandeln, die privat versichert sind. Oder Menschen, die die Behandlung selbst bezahlen können.

Menschen, die gesetzlich versichert sind, bekommen noch schwerer einen Therapieplatz. 

Das wird passieren, wenn die Reform so umgesetzt wird. 

Das ist nicht gerecht. 

Psychotherapie ist nicht die Lösung für alle Probleme.

Auch Psychotherapeut*innen können Menschen schlecht behandeln.

Sie können Menschen diskriminieren.

Aber mehr Zwang und mehr Überwachung helfen nicht.

Ein Gesetz in Nordrhein-Westfalen soll geändert werden. 

Das Psychisch-Kranken-Gesetz. 

Da steht drin: 

Es soll leichter werden, Zwangsmaßnahmen anzuwenden.

Zwangsmaßnahmen sind Maßnahmen gegen den Willen eines Menschen.

Ein Beispiel für eine Zwangsmaßnahme ist Fixieren: Menschen werden so festgebunden, dass sie sich nicht mehr bewegen können. 

Es soll auch leichter werden, Menschen gegen ihren Willen in eine Psychiatrie zu bringen.

Das heißt: Zwangseinweisung. 

Zwangsmaßnahmen sind oft sehr schlimm für die Menschen. 

Sie haben oft noch lange Probleme wegen der Zwangsmaßnahmen. 

Carsten Linnemann ist ein Politiker in der Partei CDU. 

Heute ist er der Gesundheitsminister von Deutschland. 

Er möchte ein Register von psychisch kranken Menschen. 

Ein Register ist eine Liste. 

Da stehen Informationen über Menschen drin. 

Carsten Linnemann und viele andere Menschen sagen: 

Psychisch kranke Menschen sind gefährlich. 

Sie sind oft gewalttätig. 

Das heißt: 

Psychisch kranke Menschen müssen jetzt in Krisen mit harten Maßnahmen rechnen.

Gleichzeitig bekommen sie aber oft nicht die Hilfe, die sie brauchen. Und weil es jetzt noch weniger Geld geben soll, bekommen sie bald noch weniger Hilfe!

Wir fragen:

Wo ist das gerecht?

Und es soll sich noch mehr ändern: 

Die Menschen, die in Krankenhäusern und Praxen arbeiten, sollen weniger Geld bekommen.

Das betrifft zum Beispiel: 

– Pflegekräfte in Kliniken

– Pflegekräfte, die Menschen in ihrem Zuhause pflegen

– Assistent*innen von behinderten Menschen

Manche Menschen brauchen ständig eine Maschine zum Atmen.

Diese Menschen sind beatmungspflichtig.

Manche dieser Menschen leben heute außerhalb eines Pflegeheims.

Sie bekommen dort Unterstützung durch Pflegekräfte und Assistent*innen.

Diese Menschen haben Sorgen.

Weil die Pflegekräfte und Assistent*innen vielleicht nicht mehr genug Geld bekommen. 

Und sie dann nicht weiter versorgen.

Dann müssen diese Menschen in ein Heim ziehen.

Es soll auch eine Pflegereform geben. 

Es soll schwerer werden, einen Pflegegrad von 1 bis 3 zu bekommen.

Ein Pflegegrad hilft, Hilfe zu bekommen. 

Pflegegrad 1 ist für Menschen, die ein bisschen Hilfe brauchen. 

Je höher der Pflegegrad ist, desto mehr Hilfe brauchen Menschen.

Schon heute ist es für viele Menschen schwer, einen Pflegegrad zu bekommen.

Sie bekommen nicht die Unterstützung, die sie brauchen.

Der Entlastungsbetrag ist Geld für bestimmte Unterstützung im Alltag.

Wenn dieser Betrag kleiner wird, können Menschen weniger Hilfe bekommen.

Das ist besonders für arme Menschen mit Pflegebedarf schlimm.

Viele Krankenhäuser müssen vielleicht schließen wegen der Reform. 

Weil sie nicht mehr genug Geld bekommen. 

Weil die Krankenkassen dann nicht mehr genug Geld geben, um die Fachkräfte zu bezahlen.

Wir finden:

Diese ganze Scheiß-Reform ist nicht fair.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben zu wenig Geld.

Das Geld soll von den Menschen kommen, die die Beiträge an die Krankenkassen zahlen.

Wir finden:

Es braucht große Veränderungen.

Zum Beispiel beim System der Krankenkassen.

Heute ist es so: 

Manche Menschen sind gesetzlich versichert, manche sind privat versichert.

Für sie gelten verschiedene Regeln. 

Sie werden unterschiedlich behandelt. 

Die Menschen, die privat versichert sind, werden besser behandelt.

Das muss sich ändern. 

Aber das ändert die Reform nicht. 

In der Reform stehen stattdessen neue Regeln, die schlimm sind für Menschen, die heute schon viele Nachteile haben. 

Für marginalisierte Menschen. 

Wir müssen etwas machen gegen die Reform!

Weil es dabei um unsere Leben geht!

Schwere Sprache:

Hallo!

Wir sind Barbara (Pronomina sie | ihr) und Lee (Pronomen dey | deren) von der Disability und Mad Pride Bonn. Reform der gesetzlichen Krankenversicherung? Jo, davon haben wir gehört, vieles soll sich ändern.  

Gesundheit wird noch teurer und damit zum Luxusgut. Die gesetzlichen Zuzahlungen, z. B. zu Medikamenten in der Apotheke und zu Krankenhausaufenthalten, steigen um 50%. Solche Erhöhungen treffen nicht alle gleich. Ein Mensch, der 28 Tage im Krankenhaus liegt, muss in Zukunft 420 € statt 280 € zuzahlen. Hat ein Mensch wenig Geld, ist aber nicht von der Zuzahlung befreit, kann ihn das wirklich in Not bringen! 

Der Sonderkündigungsschutz bei gesetzlichen Krankenkassen wird heimlich, still und leise ausgehebelt. So müssen Krankenkassen nicht mehr per Brief über Erhöhungen des Zusatzbeitrages informieren. Wenn Menschen das dann nicht mitbekommen und nicht rechtzeitig kündigen: Tja, Pech gehabt! (Sarkasmus).

Gleichzeitig fallen viele wichtige Leistungen weg. Das Wort der Stunde ist hier „Budgetierung“. 

Extra-Vergütungen der Praxen, die sich über den „Dienst nach Vorschrift“ hinaus mehr für ihre Patient*innen engagieren, fallen weg. Insbesondere im kinderärztlichen und psychotherapeutischen Bereich erwarten uns hier deutliche Verschlechterungen. Mehrarbeit wird nicht mehr bezahlt. Insbesondere die Behandlung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen – wo eben oft ein Mehraufwand notwendig ist – wird leiden! Monate bis Jahre lang auf einen Therapieplatz warten zu müssen, kann Leben kosten! Psychische Erkrankungen werden sich dadurch noch öfter chronisch werden und verschlimmern, während Betroffene auf einen Therapieplatz warten oder die Suche aufgegeben haben. Noch mehr Psychotherapeut*innen werden nur noch Privatpatient*innen und Selbstzahler*innen aufnehmen und gesetzlich Versicherte nicht einmal mehr auf die Warteliste setzen. Die Krankenkassenreform fördert also die Zwei-Klassen-/ Mehr-Klassen-Medizin in Deutschland. Wieder andere psychotherapeutische Praxen werden schließen – die Versorgung wird also schlechter, was insbesondere in bereits unterversorgten Regionen dramatisch ist!

Wir sagen an der Stelle durchaus: Psychotherapie ist nicht das Allheilmittel. Psychotherapeut*innen reproduzieren oft Diskriminierung. Was aber ganz eindeutig schadet: noch mehr Zwang und Überwachung. Genau das ist aber geplant mit dem neuen Psychisch-Kranken-Gesetz, das auch in NRW kommen soll. Damit sinkt die Schwelle für Zwangsmaßnahmen und Zwangseinweisungen, die hochgradig traumatisierend sein können und den Überlebenden oft noch lange danach das Leben schwer machen. Die Polizei soll schneller eingeschaltet werden können, wenn Menschen aus der Psychiatrie entlassen werden sollen. 

Der damalige CDU-Generalsekretär und heutige Gesundheitsminister Carsten Linnemann forderte darüber hinaus ein Register für psychisch kranke Menschen. Psychisch kranke Menschen werden pauschal wie Gewalttäter*innen behandelt, sie müssen mit harten Maßnahmen in Krisen rechnen und bekommen keine adäquate Hilfe. Wo soll das gerecht sein – vor allem vor dem Hintergrund, dass gleichzeitig Hilfen und Unterstützungsleistungen massiv abgebaut werden?

Die Krankenkassen sollen nicht mehr unbedingt inflationsausgleichende Löhne für Gesundheitsfachkräfte zahlen. Das trifft auch ambulante Pflegekräfte und Assistent*innen. Insbesondere beatmungspflichtige Menschen, die heute außerklinisch betreut werden, fürchten, ins Heim umziehen zu müssen, wenn die Pflegepersonen nicht mehr bezahlt werden können. Thema Pflege: Eine Pflegereform steht auch auf dem Plan. So soll es schwerer werden, Pflegegrad 1-3 zu bekommen. Dabei ist es schon heute oftmals schwer, einen Pflegegrad und damit einhergehende Hilfe zu bekommen. Gekürzt wird auch beim Entlastungsbetrag, alles mit großen Folgen für arme Menschen mit Pflegebedarf. 

Gleichzeitig warnen Bundesländer und Kommunen vor massivem Krankenhaussterben, wenn die gestiegenen Tariflöhne für das Klinikpersonal nicht mehr vollständig erstattet werden. 

Diese ganze Scheiß-Reform ist nicht fair. Die gesetzlichen Krankenkassen sind im Minus, und der Bund kürzt den Steuerzuschuss. Kosten werden an Beitragszahlende abgewälzt. Tiefgreifende Reformen sind nötig – zum Beispiel die Überwindung des Zwei-Kassen-Systems. Stattdessen werden Reformen zu Lasten marginalisierter Menschen ausgetragen. 

Es geht um unsere Leben! Aber unserer lieben Bundesregierung in Berlin geht es vor allem ums Geld!

English:

Hello!

We are Barbara (pronouns she/her) and Lee (pronouns they/them) and we are activists from Disability and Mad Pride Bonn.

The health care reform? Yes, we’ve heard of it, a lot is going to change. Health will become even more expensive and therefore a luxury good. The additional payments for medications and hospital stays are going to be increased by 50%. This increase is not going to affect everyone in the same way. A person who stays in the hospital for 28 days is will have to pay 420€ instead of 280 € by themselves. If a person does not have a lot of money, but is not exempt of the additional payment, this may be unpayable.

The so called „Sonderkündigungsschutz“ is secretly going to be abolished. This means that health insurances do not have to send their customers a letter informing them about contribution increases. So what happens to people who do not notice the changes and fail to terminate their insurance on time? Well, rough luck I guess. (sarcasm)

At the same time, a lot of important benefits will be cancelled, all in the name of „budgeting“. Additional financing for doctor’s offices offering more for their patients than just „work to rule“ will be cut. Especially in pediatricy and psychotherapy this will lead to a deterioration of healthcare. Additional work will not be paid anymore. Especially the treatment of people with severe mental illnesses is going to suffer. But having to wait months, or even years, for a therapy appointment can mean death. Mental illnesses can severly worsen or become chronic while affected people have to wait for a therapy slot or even give up their search. More therapists are only going to accept people on a private insurance plan and people who pay for the treatment by themselves. Hence, the health insurance reform is going to reinforce the two-tier health system in Germany. Other therapy offices are going to be forced to shut down, which will dramatically worsen the healthcare supply, especially in already under-supplied areas.

We want to emphasize that psychotherapy is not a cure-all. Therapists might reproduce discrimination and sometimes do more harm than good. But what definitely harms is amplifying coercion and surveillance. But the new „Psychisch-Kranken-Gesetz“, which is planned in North Rhine-Westfalia among others, means exactly that. It means lowering the threshold for coercive measures and compulsory hospitalizations, which are often highly traumatizing and makes the survivors’ lives difficult for a long time. Moreover, the police is going to get involved more easily if people are about to be released from psychiatric hospitals.

Furthermore, CDU secretary general Carsten Linnemann, who is now health minister of Germany, demanded a registry for mentally ill people. He wants them to be preemptively treated as criminal offenders. Mentally ill people will receive bad treatments during a crisis and will not get appropriate help. At the same time, aids and benefits will be severely cut. This is injustice.

Moreover, in the future, health insurances do not need to pay inflationary adjustments to health professionals. This will especially effect home nurses and assistant doctors. People who require ventilator support will be forced to move to a nursing home when their assistants cannot be paid anymore. Speaking about care, a care reform was also adopted. In particular, it will become a lot harder to receive a level of care. But that is already very hard! Moreover, finance cutting will also happen on the support allowance, entailing devastating consequences for poor people in need of care.

At the same time, federal states and municipalities are warning of a wave of hospital closures due to the class-rates of medical personnel exceeding hospital finances.

This whole shitty reform isn’t fair. The statutory health insurances are in debt, and the government cuts off funding. Costs get passed on to assured people. Profound reforms are needed– for example, abolishing the two-tier healthcare. Instead, an unfair reform is enforced at the expense of marginalized people.

This is about our lives! But for our dear politicians in Berlin, this only seems to be about money.

Altstadtfest

Josy, Matthias, Florian und Lee waren für uns beim Altstadtfest am Frankenbadplatz dabei.
Wir haben mit Menschen über Behinderung, Ableismus und Barrierefreiheit gesprochen, ein Buch und viele Sticker verkauft und hatten gegenüber vom Waffelstand eine gute Zeit.

Bildbeschreibung: Wir sehen den Stand auf dem Frankenbadplatz. Ein länglicher Tisch, auf dem eine CIMND* Pride Fahne (so als Tischdecke) und zudem Flyer, Bücher und Sticker liegen. Hinter dem Tisch sitzen Matthias (mit Bart und Brille und rotem T-Shirt im Rollstuhl), Josy (mit längeren blonden Haaren, Tattoos auf dem Arm, auch mit Rollstuhl), Lee (mit kurzen braunen Haaren, Narben im Gesicht, Kopfhörern um den Nacken und Rollstuhl) und Florian (mit Locken und blauem T-Shirt). Daneben stehen weitere Stände und Aufsteller (neben Matthias z.B. vom Lighthouse Bonn). Im Hintergrund ist ein Spielplatz.

Rede beim Dyke* March Köln 2026

Am 5. Juli 2026 war Dyke* March in Köln.

Der Dyke* March ist eine Demonstration.
March ist Englisch und heißt Marsch.
Marsch heißt: Viele Leute gehen zusammen.
Dyke* ist ein Label.
Ein Label ist ein Wort, mit dem Menschen sich selbst beschreiben.
Hier steht mehr dazu: https://disability-pride-bonn.de/behindert-und-verrueckt-jetzt-reden-wir-online-glossar#label
Dyke* können zum Beispiel diese Personen als Label nehmen:

  • Frauen, die Anziehung zu Frauen fühlen
  • Weibliche Personen, die Anziehung zu Frauen oder weiblichen Personen fühlen
  • Personen, die Anziehung zu mehr als einem Geschlecht fühlen
  • Personen, die keine Anziehung fühlen
  • Personen, die queer/LGBTQIANP+ sind

Hier steht, was queer/LGBTQIANP+ heißt: https://disability-pride-bonn.de/behindert-und-verrueckt-jetzt-reden-wir-online-glossar#queer

Es sind Personen und Schilder zu sehen. Die Personen sind verschwommen zu sehen. Auf einem Schild steht: The history of pride is rooted in resistance against police violence. Das ist Englisch und heißt etwa: Der Ursprung von Pride Veranstaltungen liegt im Widerstand gegen Polizeigewalt. Auf einem anderen Schild steht: You can't pray away the gay. Das ist Englisch und heißt etwa: Ihr könnt Gay-sein, also Queer-sein, nicht wegbeten. Auf einem anderen Schild steht: Girls like Girls like boys do! Das ist Englisch und heißt etwa: Mädchen mögen Mädchen genauso wie Jungs das tun! Auf einem Schild steht: Shade never made anybody less gay. Das ist Englisch und heißt etwa: Beleidigungen oder Angriffe haben noch nie jemensch weniger gay oder queer gemacht.
Die Bildbeschreibung ist weiter unten.

Lee und Koi waren da.
Sie haben auch eine Rede gehalten.
Die Rede ist in Schwerem Deutsch.
Die Leute vom Dyke March haben die Rede auf Englisch übersetzt.
Das findet ihr hier: https://www.dykemarchcologne.de/

Jetzt kommt die Rede:

Hallo!

wir sind CIMND*, also von Ableismus betroffen, und a*spec – unsere Körper, unser Erleben passen selten zu den Erwartungen, die diese Gesellschaft an uns stellt.
Vielleicht kurz die Erklärung, wofür CIMND* steht: Für die Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe für chronisch krank, Krüppel, „psychisch krank“, Verrückt / Mad, neurodivergent, behindert, T*taub und am Ende ein * für von Ableismus betroffen.
Bei A*spec denken viele an Asexualität, vielleicht noch an Aromantik, aber es steht für alle A*-Spektren, für das anattractional spectrum. Also das Spektrum von nicht oder kaum oder nicht immer oder nicht normativ erlebten Anziehungen. Dazu gehören z.B. asensuell, aplatonisch, anästhetisch, aromantisch, asexuell und viele weitere A*-Spektren. Es gibt viele verschiedene Anziehungsarten und entsprechend viele A*-Spektren.

Wir sagen heute hier:
Unsere Körper sind keine Probleme, die gelöst werden müssen.
Unser Empfinden ist nicht falsch und muss nicht geheilt werden.
Die Anziehungen, die wir erleben oder auch nicht, sind nicht weniger oder weniger wert als romantische oder sexuelle Anziehung. Manche von uns lieben, andere nicht. Manche von uns begehren, andere nicht. Manche wollen Beziehungen, andere nicht.
Wir nutzen ähnliche Label, aber was das für jedey von uns heißt, ist so individuell wie es Personen von uns gibt. Und wir und unser Erleben, unsere Erfahrungen gehören beim Dyke* March und bei anderen Veranstaltungen der queeren/LGBTQIANP+ Community dazu.
Wir queeren Normen.
Wir queeren misogyne Normvorstellungen.
Wir gehören dazu.
A*specs können Dykes* sein.
Das sehen viele anders.
Aber wir lassen uns nicht in der Unsichtbarkeit gefangen halten.

A*spec und CIMND* Personen sind oft nicht willkommen an queeren/LGBTQIANP+ Orten. Barrieren sind überall. Exklusionismus und Gatekeeping an der Tagesordnung.

Das Problem ist an der Stelle auch die Annahme, dass alle gleich funktionieren, gleich kommunizieren, gleich feiern, gleich empfinden und gleich leben.

Barrieren sind auch nicht nur Treppen, fehlende Rückzugsräume und laute Musik.
Es geht auch darum:
Wenn wir automatisch davon ausgehen, dass alle Menschen gerne Körperkontakt haben wollen würden.
Dass alle lieben würden.
Dass Liebe uns angeblich menschlich machen würde.
Dass love is love, alle einschließen würde.
Dass alle flirten wollen würden.
Dass alle Anziehung gleich erleben würden oder überhaupt.
Dass alle Beziehungen wollen würden.
Dass alle zwischenmenschliche Beziehungen brauchen würden.
Dass behinderte Menschen asexuell und aromantisch seien.
Dass alle Alkohol trinken könnten oder wollen würden.
Dass alle kommen könnten, ohne große Sorgen.
Dass alle gut oder überhaupt hören könnten.
Dass alle lächeln und höflich sein müssten.
Dass alle in Präsenz kommen könnten, wenn sie wollten.
Dass alle laut und sichtbar feiern könnten.

A*spec zu sein, heißt für alle Menschen etwas anderes. Es gibt z.B. aromantische asexuelle lesbische Personen, aromantische bisexuelle Personen, pansensuelle non-SAM Personen (also pansensuelle Personen, die das Konzept der verschiedenen Anziehungen nicht für sich verwenden), omniplatonische biromantische anästhetische Personen, Personen, die aus welchen Gründen auch immer a*spec Label für sich hilfreich finden. Und alles davon ist valide.

CIMND* zu sein, heißt für alle Menschen etwas anderes.

A*spec und CIMND* zu sein, heißt für alle Menschen etwas anderes.

[L.] Ich weiß nicht, ob ich mich als Dyke* sehe, aber ich bin generell in den letzten Jahren ziemlich lost. Für mich ist es schwierig, Menschen zu vertrauen und Nähe auszuhalten. Ich bin a*spec und traumatisiert. Aber nicht a*spec, weil ich traumatisiert bin. Ach ja, es ist einfach wirklich kompliziert.

[K.] Ich bin unter anderem pan*dox oriented aroace polarsensuellspike agenderfluxprox. Keine Sorge, ich hab noch mehr Label. Oh ne, warte ich glaub ich muss sagen: Keine Sorge, ich zähle nich alle auf.
Für mich heißt das kurz gesagt: Ich erlebe z.B. queerplatonische, alteröse und sensuelle Anziehung unabhängig vom Geschlecht. Ich bin aber meist touch-repulsed, also berührungs-abgestoßen, und erlebe sensuelle Anziehung nur selten. Romantische und sexuelle Anziehung kenne ich nicht. Mein agender-sein, mein Geschlecht, fluktuiert außerhalb der Binarität und lässt sich kaum vollständig fassen.
Ich teile misogyne Erfahrungen in diesem unterdrückenden patriarchalen Machtsystem, weil andere mich in ein binäres Konstrukt einordnen, in das ich nicht eingeordnet werden will und kann, und sie mich danach behandeln.
Aber ich finde mich selbst in vielen Spaces nicht wieder.
Ich bin immer unsicher, ob Leute wie ich willkommen sind oder dazugehören.
Weil wir so oft ausgeschlossen werden.
Ich sehe, dass bi+ Personen hier willkommen sind, dass bi+ Dykes* willkommen sind, aber ich frage mich dann, ob das nur Leute meint, die romantische und oder sexuelle Anziehung erleben.
Aber ich bin heute hier, weil ich glaube, dass sich viel getan hat.
Als ich vor Jahren herkommen wollte, bin ich auf diskriminierende Sprache gestoßen und fern geblieben.
Heute ist das anders, zumindest auf der Website des Dyke* March, aber die Unsicherheit bleibt.
Ich erzähle euch das, weil es schade ist, dass Personen Angst haben, in Spaces zu gehen, in denen sie eigentlich willkommen sein sollten.
Spaces, die nicht gatekeepen sollten, wer dazugehört und wer willkommen ist und wer nicht.

Wir sollten gerne herkommen können.
Besonders als Dyke* oder als Ally, wenn Allies willkommen sind.
Und wenn ich mich hier so umsehe – dann denke ich sind wir auf dem Weg dahin.
Ich bin nicht Dyke*, aber ich sehe eure Kämpfe und ich kämpfe mit euch.

Wir kämpfen gemeinsam mit euch gegen Zuschreibungen und konstruierte Normen.
Gegen das: „Du bist zu viel.“
Gegen das: „Du bist falsch“.
Gegen das: „Du passt nicht hierher“.
Ableismus und A*spec-feindlichkeit sind allgegenwärtig – aber werden oft nicht als solche erkannt und / oder beachtet. Das macht unser aller Kämpfe klein. Und es macht unsere Bewegung klein. Unseren gemeinsamen Kampf gegen Unterdrückung, gegen Machtkonstrukte und Fremdbestimmung.

Deshalb sollten wir uns immer fragen:
Wessen Erfahrungen werden übersehen?
Wer fehlt noch in unseren Vorstellungen von Queerness?
Wen halten wir unsichtbar?
Wen vergessen wir?
Wie schaffen wir Safe(r)spaces für alle von uns?
Wie können wir uns und uns gegenseitig empowern?

Wir wünschen uns eine Dyke*-Bewegung, in der CIMND*ige Dykes* und a*spec Dykes* nicht erst erklären müssen, warum sie dazugehören.

CIMND* Dykes* und A*spec Dykes* sind hier.
Sie waren immer hier.
Und sie gehören dazu.

Bildbeschreibungen

Beitragsbild:
Es sind Personen und ein Schild zu sehen. Die Personen sind alle verschwommen. Auf dem Schild steht: Dyke* joy is powerful! Stabile Dykes* teilen statt zu spalten! #nothing radical or feminist about transphobia. Das ist teils Englisch und heißt etwa: Dyke* Freude ist stark! Stabile Dykes* teilen statt zu spalten! #Nichts ist radikal oder feministisch an Trans*feindlichkeit.

Das zweite Bild:
Es sind Personen und Schilder zu sehen. Die Personen sind verschwommen zu sehen. Auf einem Schild steht: The history of pride is rooted in resistance against police violence. Das ist Englisch und heißt etwa: Der Ursprung von Pride Veranstaltungen liegt im Widerstand gegen Polizeigewalt. Auf einem anderen Schild steht: You can’t pray away the gay. Das ist Englisch und heißt etwa: Ihr könnt Gay-sein, also Queer-sein, nicht wegbeten. Auf einem anderen Schild steht: Girls like Girls like boys do! Das ist Englisch und heißt etwa: Mädchen mögen Mädchen genauso wie Jungs das tun! Auf einem Schild steht: Shade never made anybody less gay. Das ist Englisch und heißt etwa: Beleidigungen oder Angriffe haben noch nie jemensch weniger gay oder queer gemacht.

Wir haben wieder CIMND* Fahnen für euch

Wir haben neue CIMND* Fahnen da.
Diesmal haben wir 2 Größen.

  • klein:
    Die sind 100 mal 60 cm groß.
    Dafür ist unsere Spenden-empfehlung: 15€.
  • groß:
    Die sind 150 mal 100 cm groß.
    Dafür ist unsere Spenden-empfehlung: 28€.

Ihr könnt die Fahnen in Bonn bekommen.
Zum Beispiel bei unseren Veranstaltungen.
Wir verschicken sie auch.

Ihr möchtet eine Fahne?
Schreibt uns eine E-Mail.
An disability.pride.bonn@outlook.de
Oder schreibt uns auf Instagram: @disability.pride.bonn

Das Foto zeigt eine CIMND* Pride Fahne.
Das Foto zeigt eine CIMND* Pride Fahne.

Die CIMND* Pride Fahne haben Koi und Lee designt.
Der Hintergrund ist grau.
Es gibt 10 schiefe Streifen.
Die gehen von links oben nach rechts unten.
Die Streifen haben die Farben: lila, pink, grün, blau, weiß, gelb, rot, orange, braun und schwarz.
Die Farben bedeuten:

  • grau: in Gedenken an die Verstorbenen und vom System getöteten behinderten Menschen
    Schwere Sprache: Erinnerung an behinderte Menschen, die durch aktive ableistische Gewalt, durch Rebellion, durch Vernachlässigung oder durch Suizid ihr Leben verloren haben.
  • pink: Queere / LGBTQIANP+ Menschen
  • pink und lila: Mad
  • lila: Neurodivergente Menschen
  • grün: Menschen mit sensorischer Behinderung
  • blau: Menschen mit psychischen Erkrankungen und oder Psychiatrie-Erfahrung
  • weiß: Menschen mit nicht-sichtbarer Behinderung und oder nicht anerkannter Behinderung
  • gelb: Menschen mit Lernschwierigkeiten / „geistiger Behinderung“
  • rot: Menschen mit körperlicher Behinderung
  • orange: Chronisch kranke Menschen
  • braun und schwarz: BIPoC*


Informationen zu der Fahne gibt es auch hier:

Wir haben auch noch viel mehr.
Zum Beispiel: Sticker, Buttons, Bücher und T-Shirts.
Ihr findet alles hier:

19. Mai 2026 | Lesung bei den „Diversity Days“ an der Uni Bonn

Am 18. und 19. Mai 2026 sind ist eine Veranstaltung an der Universität Bonn.
Die heißt: Diversity Days.
Auf Deutsch heißt das etwa: Diversitäts Tage.
Es geht da um Vielfalt.
Das Thema ist dieses Jahr: Neurodivergenz im Hochschulkontext.
Hochschulkontext heißt es geht zum Beispiel um Universitäten.
Und zum Beispiel, wie es ist als neurodivergente Person zu studieren.

Wir machen da eine Lesung.
Die ist am 19. Mai.
Wir starten um 15:30 Uhr.
Um 17:00 Uhr sind wir dann fertig.
Wir lesen aus unserem Buch: Behindert & Verrückt – Jetzt reden Wir!
Wir erzählen auch etwas über die Disability und Mad Pride Bonn.
Und wir haben signierte Bücher dabei.
Und Sticker und noch mehr.
Das könnt ihr da von uns bekommen.

Wo ist die Lesung?
An der Universität Bonn.
Adresse: Poststraße 26, 53111 Bonn, Raum P26

Das ist die Website zu den Diversity Days:
https://www.chancengerechtigkeit.uni-bonn.de/de/aktuelles/diversity-days-2026/workshops-und-lesung

Wir freuen uns auf euch!

Möchtet ihr signierte Bücher haben?

Der Hintergrund ist hellblau.
Oben hält ein Arm mit Prothese einen weißen Zettel.
Darauf steht: Behindert & Verrückt - Jetzt reden Wir!
Rechts daneben ist ein Stapel der Bücher zu sehen.
Auf dem Bild sind auch 2 Fotos von signierten Büchern.
Text:
Lee und Koi haben vorne in die Bücher etwas reingeschrieben und gemalt.
Möchtet ihr ein Buch mit Signatur haben?
Dann meldet euch bei uns.

So sehen die Signaturen aus:
Auf dem ersten Foto sieht die Signatur so aus:
Koi hat den Fisch Koi mit Kugelschreiber gemalt.
Der Fisch hat Flecken.
Vor dem Fisch sind Luftblasen.
In dreien davon sind die Buchstaben von Koi's Namen drin.
Lee hat mit Buntstift geschrieben.
Da steht: Ableismus zerstören.
Die Buchstaben haben verschiedene Muster.
Sie sind mit hellblau und rosa gemalt.
Die Buchstaben L, E und E sind mit Kugelschreiber geschrieben.
Also Lee's Name.
Auf dem zweiten Foto sieht die Signatur so aus:
Koi hat mit Kugelschreiber einen Koi mit Punkten gemalt.
In den Flossen sind die Buchstaben K, O und I drin gemalt.
Lee hat mit rosa und hellblauem Buntstift eine Neurodivergenz-schleife gemalt.
Also eine liegende Acht.
Darin steht links: Für uns.
Rechts steht: Lee.
Lee hat auch einen kleinen Löffel gemalt.
Und das Grinsen aus der Mad Pride Fahne.

Lee und Koi haben ganz viele Bücher signiert.
Das heißt: Sie haben vorne etwas reingeschrieben und gemalt.
Das sieht in jedem Buch anders aus.

2 Beispiele dafür:

Auf dem Bild sind links zwei Fotos von signierten Büchern.
Auf dem ersten Foto sieht die Signatur so aus:
Koi hat den Fisch Koi mit Kugelschreiber gemalt.
Der Fisch hat Flecken.
Vor dem Fisch sind Luftblasen.
In dreien davon sind die Buchstaben von Koi’s Namen drin.
Lee hat mit Buntstift geschrieben.
Da steht: Ableismus zerstören.
Die Buchstaben haben verschiedene Muster.
Sie sind mit hellblau und rosa gemalt.
Die Buchstaben L, E und E sind mit Kugelschreiber geschrieben.
Also Lee’s Name.
Auf dem zweiten Foto sieht die Signatur so aus:
Koi hat mit Kugelschreiber einen Koi mit Punkten gemalt.
In den Flossen sind die Buchstaben K, O und I drin gemalt.
Lee hat mit rosa und hellblauem Buntstift eine Neurodivergenz-schleife gemalt.
Also eine liegende Acht.
Darin steht links: Für uns.
Rechts steht: Lee.
Lee hat auch einen kleinen Löffel gemalt.
Und das Grinsen aus der Mad Pride Fahne.

Möchtet ihr ein signiertes Buch haben?
Dann meldet euch gerne bei uns.

Möchtet ihr mehr über das Buch wissen?
Dann klickt auf diesen Link:

Vielleicht möchtet ihr auch noch was anderes von uns haben?
Zum Beispiel Sticker oder Buttons?
Dann klickt auf diesen Link:

Signalgruppe mit Informationen

Wir möchten, dass mehr Leute unsere Informationen bekommen können.
Deswegen haben wir jetzt auch eine neue Signalgruppe.
Die heißt: Disability und Mad Pride Info.
Da teilen wir Informationen.

Bildbeschreibung:

Der Hintergrund ist grün-bläulich.
Oben steht in einem gelben Feld mit Megafon: Disability und Mad Pride Info

Darunter steht:
Signalgruppe mit Informationen
Wir haben jetzt eine Signalgruppe.
Da teilen wir Informationen mit euch.
Zum Beispiel zu unseren Veranstaltungen.

So tretet ihr der Gruppe bei:

Rikschas

Es soll Rikschas für unseren Demo-Zug am 11. Juli 2026 geben.
Es ist gut, wenn wir schon vorher wissen, wer sich vielleicht in eine Rikscha setzen möchte.
Das ist dann aber nicht verbindlich.
Also ihr könnt auch spontan sagen, dass ihr eine Rikscha braucht.
Oder nicht mit der Rikscha fahren, obwohl ihr vorher gesagt habt, dass ihr das braucht.
Und natürlich wissen wir, dass viele von euch nicht sicher sagen können, ob sie im Juli dabei sind.
Es hilft uns aber sehr für die Planung, wenn wir schon Rückmeldungen bekommen.
Wenn Menschen uns also schon sagen: Ich möchte vermutlich in einer Rikscha mitfahren.
Der Demo-Zug ist am Ende der Veranstaltung.

Bildbeschreibung

Der Hintergrund ist grün-blau-türkis.
Oben steht ein großes braunes Schild: Disability und Mad Pride Bonn 2026

Darunter steht:
Wann? 11. Juli 2026

Es gibt auch wieder einen Demozug durch Bonn.
Das heißt: Wir gehen, humpeln, rollen… vom Frankenbadplatz zum Markt.

Braucht ihr eine Rikscha?
Dann schreibt uns das gerne.
Wir organisieren das dann.

Daneben ist ein Bild von einem Menschen zu sehen, der eine orange-gelbe Rikscha fährt (mit 3 Rädern, wo sich Menschen reinsetzen können)

Demonstration 11.07.2026

Merkt Euch schon mal den Tag!
Unsere nächste große Demonstration soll am 11. Juli stattfinden.
Wir wollen, dass sie wieder auf dem Frankenbadplatz stattfindet.
Und wir dann durch die Innenstadt laufen.
So haben wir es angemeldet.

Unser Plan:

Um 13 Uhr starten wir mit Infoständen von Bündnispartner*innen auf dem Frankenbadplatz.
Gegen 15 Uhr halten behinderte, chronisch kranke, psychisch kranke, Verrückte, neurodivergente und T*taube Menschen Reden.
Hier gibt es eine Dolmetschung für Deutsche Lautsprache und Gebärdensprache.
Alle Reden werden auch in Einfacher Sprache vorgetragen.
Und um 17 Uhr machen wir noch eine Demonstration. Wir laufen dann zum Marktplatz.

Wir kämpfen laut und leise gegen Ableismus und für unsere Rechte!
Ob behindert oder nicht, Ihr seid herzlich eingeladen.

Die nächsten Informationen kommen bald.
Wir freuen uns, wenn viele von Euch kommen.

Bild: Foto von der Demonstration am 4.10.25
Wir sehen, wie Menschen mit Bannern vor dem alten Rathaus in Bonn stehen.
Auf einem Banner steht: Disability und Mad Pride Bonn

Vor dem Foto steht:
Wir machen wieder eine Demonstration.
Disability und Mad Pride Bonn 
11. Juli 2026
(Die Schrift ist auf einem fahnenähnlichen Hintergrund, in lila und gelb)

Bild: Foto von der Demonstration am 4.10.25
Wir sehen, wie Menschen mit Bannern vor dem alten Rathaus in Bonn stehen.
Auf einem Banner steht: Disability und Mad Pride Bonn

Vor dem Foto steht:
Wir machen wieder eine Demonstration.
Disability und Mad Pride Bonn
11. Juli 2026
(Die Schrift ist auf einem fahnenähnlichen Hintergrund, in lila und gelb)