Das machen wir

Demonstration 2025

Unsere nächste große Demonstration wird am 12. Juli sein.

Dieses Jahr machen wir wieder eine Disability und Mad Pride in Bonn.
Es ist alles etwas anders dieses Jahr.
Wir schreiben jetzt, was wir schon wissen:

13 Uhr Info-Stände Frankenbadplatz
Der Frankenbadplatz ist in der Bonner Altstadt.
Bündnis-Partner*innen sollen hier gerne Stände machen.
Letztes Jahr waren zum Beispiel
– Fridays for Future Bonn
– PAQT Köln
– die queere Pride Bonn
– der Anonyme Krankenschein Bonn und das Gesundheitskollektiv dabei.

14:30 Kundgebung: Wir geben uns Raum.
Ab 14:30 Uhr halten behinderte Menschen Reden.
Sie sprechen darüber, was ihnen wichtig ist.
Die Kundgebung ist auch am Frankenbadplatz.

Macht das, was Euch gut tut.
Ihr könnt zum Beispiel

  • früher gehen oder später kommen
  • zwischendurch eine Pause machen
  • etwas essen und trinken
  • auf Toilette gehen
    Wir haben Wasser und Essen dabei.
    Wir kümmern uns auch darum, auf welche Toiletten in der Nähe Ihr gehen könnt.

Wir möchten,
dass die Kundgebung barriere-frei ist.
Barriere-frei heißt: Alle Menschen können dabei sein.
Wir wissen:
Es gibt keine komplette Barriere-Freiheit.
Wir machen das aber so gut, wie wir können.

Wir sagen jetzt, was wir machen, damit es barriere-frei ist.
Es gibt Dolmetscher*innen,
die von Deutscher Laut-Sprache in Gebärden-Sprache übersetzen.
Sie übersetzen auch von Gebärden-Sprache in Laut-Sprache.
Viele T/taube Menschen sprechen in Gebärden-Sprache.
Sie sprechen mit ihren Händen, dem Gesicht und dem Oberkörper.
Es gibt eine Art Schrift-Dolmetschung.
Ihr könnt mitlesen, was gesagt wird.
Das hilft Menschen, die nicht gut hören können.
Und auch manchen Menschen, die sich nicht gut konzentrieren können.
Wir übersetzen alles in Einfache Sprache.
Wir machen alle Ansagen nur in Einfacher Sprache.
Alle Reden gibt es auch in Einfacher Sprache zu hören.

Es gibt Fahrrad-Rikschas und Stühle.
Ein Mensch fährt die Rikscha wie ein Fahrrad.
Da können sich Menschen hinsetzen,
die nicht gut auf dem Boden sitzen können.
Die Rikschas sind von Radeln ohne Alter.
Auch die Menschen, die die Rikschas fahren,
sind von Radeln ohne Alter.
Das ist ganz toll.

Wir wollen, dass alle Menschen auf unserer Demonstration sicher sind.
Sie sollen keine Diskriminierung erleben.
Wenn sie Diskriminierung erleben,
wollen wir sie damit nicht alleine lassen.
Wir haben ein Awareness-Team.
Wir haben ein Awareness-Konzept.
Wenn es Euch nicht gut geht, könnt Ihr zum Awareness-Team gehen.
Alle Menschen, die sehen können, erkennen das Awareness-Team an den gelben Warn-Westen.
Das Awareness-Team hilft Euch auch,
wenn Ihr Diskriminierung erlebt.

Es gibt einen Bereich, da müssen alle Masken tragen.
Das ist wichtig für Menschen, die besonders schnell krank werden.
Und die dann besonders schlimm krank werden.

Mehr Informationen kommen bald.

Im Hintergrund ist die Disability und Mad Pride Fahne
von Koi Katha und Lena.
Der Hintergrund ist grau.
Die Fahne hat 10 Streifen.
Die gehen von oben links nach unten rechts.
Die Farben sind:
- rosa
- lila
- grün
- blau
- weiß
- gelb
- rot
- orange
- braun
- schwarz
Davor ist ein Zettel angepinnt.
Der hat die Farbe senf-gelb.
Auf dem Zettel steht:
12. Juli 2025
Disability und Mad Pride Bonn

Im Hintergrund ist die Disability und Mad Pride Fahne
von Koi Katha und Lena.
Der Hintergrund ist grau.
Die Fahne hat 10 Streifen.
Die gehen von oben links nach unten rechts.
Die Farben sind:
– rosa
– lila
– grün
– blau
– weiß
– gelb
– rot
– orange
– braun
– schwarz
Davor ist ein Zettel angepinnt.
Der hat die Farbe senf-gelb.
Auf dem Zettel steht:
12. Juli 2025
Disability und Mad Pride Bonn

Psychiatrie-Museum

Wir waren im Dezember im Psychiatrie-Museum in Bonn.
Das ist auf dem Gelände der LVR-Klinik.
LVR steht für: Landschafts-Verband Rheinland.

Von uns waren Barbara, Solveïg und Lena C. da.
Es waren auch Menschen von der Fraktion die Linken dabei.

Der Landschafts-Verband Rheinland hat große Psychiatrien.
Zum Beispiel die LVR-Klinik in Bonn.
Eine Psychiatrie ist ein Krankenhaus.
Da werden Menschen behandelt, die psychisch krank sind.
2 Menschen vom Psychiatrie-Museum haben uns viel erzählt.

In Psychiatrien sind lange schlimme Dinge passiert.
Die Nazis haben viele psychisch kranke Menschen getötet.
Sehr schlimm war es im 2. Welt•Krieg.
Aber auch danach war die Situation sehr schlecht.
Menschen, die in Psychiatrien waren,

  • mussten mit sehr vielen Menschen in einem Raum schlafen.
  • hatten nie ihre Ruhe.
  • haben Strom•Schläge bekommen.

Es wurde langsam besser.
Aber vieles ist bis heute schlecht.
Viele behinderte und psychisch kranke Menschen werden bis heute schlecht behandelt.
Menschen, die in Psychiatrien arbeiten, sollen all das wissen.
Sie sollen sich daran erinnern, was passiert ist.
#NieWieder

Elektronische Patienten•Akte

Die elektronische Patienten•Akte kommt.
Wir sagen auch: ePA.

Was ist das?
Die elektronische Patienten•Akte ist wirklich wie eine Akte.
Akten gibt es an vielen Stellen.
In Akten werden Informationen gesammelt.
Zum Beispiel über einen Menschen.
In einer Schülerakte stehen zum Beispiel Dinge über Schüler*innen.

In der elektronischen Patienten•Akte gibt es Informationen zu dir als Patient*in.

In der Akte stehen zum Beispiel

  • Krankheiten, die du hast
  • Medikamente, die du nimmst.

Dann können deine Ärzt*innen schnell die wichtigen Informationen sehen.

Aber: Solche Akten gibt es schon lange.
Neu ist: Diese Informationen sollen jetzt alle elektronisch gesammelt werden.

Elektronisch heißt: Es gibt sie nicht mehr auf Papier.

Die Informationen werden zum Beispiel auf deiner Versicherungs•Karte gespeichert.

Was auch neu ist:
Deine Ärzt*innen sollen alle Informationen lesen dürfen. Dann wissen alle Ärzt*innen von dir, welche körperlichen und psychischen Krankheiten du hast.

Vielleicht hast du dazu Fragen.

Für manche Fragen haben wir eine Antwort:

  1. Ab wann soll es die elektronische Patienten•Akte für alle geben?

Ab dem 15. Februar 2025.
Das ist schon bald.
Die elektronische Patienten•Akte wird schon vorher getestet an manchen Orten.
Zum Beispiel in Hamburg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

  1. Muss ich eine elektronische Patienten•Akte haben?

Nein.
Du kannst widersprechen.
Deine Kranken•versicherung hat dir vielleicht schon einen Brief geschrieben.
Da steht drin, dass du das darfst.
Die Kranken•Versicherung musste dir den Brief schicken.
Sie musste ihn dir früh genug schicken.

Mindestens 6 Wochen, bevor du deine elektronische Patienten•Akte bekommst.

  1. Ich habe noch nicht widersprochen.
    Geht das jetzt nicht mehr?

Doch. Du kannst immer sagen:
Ich möchte keine elektronische Patienten•Akte.
Auch dann, wenn du sie schon hast.
Das heißt: widersprechen.

Warum sprechen wir über die elektronische Patienten•Akte?

Es gibt vielleicht Probleme.
In der elektronischen Patienten•Akte stehen wichtige Informationen.
Die sollen nicht alle wissen können.
Deshalb kann es auch gefährlich sein, sie elektronisch und an einem Ort zu sammeln.
Zum Beispiel, wenn ein Mensch versucht, an diese Informationen zu kommen.
Mit den Informationen können Menschen schlechte Dinge machen.

Und: gerade Behinderte Menschen werden so vielleicht noch mehr Diskriminierung erleben.
Wir sagen ein Beispiel:
Deine Zahn•Ärztin nimmt dich weniger ernst, weil sie etwas über deine Behinderung gelesen hat.
Sie glaubt dir zum Beispiel nicht.
Deshalb ist es wichtig, dass du entscheidest, welche Ärztin was wissen darf.
Du kannst auch in der elektronischen Patienten•Akte bestimmte Informationen sperren.
Das heißt: Nicht alle können alles lesen.

Wie seht ihr das?
Was wollt ihr noch wissen über die elektronische Patienten•Akte?


Woher kommen die Informationen?
https://www.kbv.de/html/69298.php
https://media.ccc.de/v/gpn22-389-elektronische-patientenakte-epa-made-in-germany-digitalisierung-in-der-medizin-2024#t=1227

Lena L. hat recherchiert. Zusammen mit Lena C. hat sie diesen Text geschrieben.

Soli-Konzert am 3.11.

Die Bildbeschreibungen sind am Ende von diesem Beitrag.

Sharepic 1 von 3.
Text:
@disability.pride.bonn
Soli-Konzert
& Poetry
19:00 - ca. 20:00 Uhr
Sonntag, 3.11.2024
Im Hintergrund des Sharepics ist die inklusive Disability Pride Flagge zu sehen.
Davor ist links ein Flügel-Klavier.
Auf dem steht wann das Konzert ist.
Auf dem Klavier sind ein Noten-Schlüssel und Noten.
Rechts ist ein Mikrofon abgebildet.
Daneben steht in einer Sprachblase: & Poetry.
Sharepic 2 von 3. Text: Stream Konzert Was ist alles möglich mit dem Klavier? Lena gibt uns mit Klavier-Challenges ein Gefühl dafür @one.hell.of.an.l Poetry / Poesie Elisha und Skye bringen uns Werke aus ihrem Poetry Schatz mit @lishbroetchen https://us06web.zoom.us/j/85820560466 @disability.pride.bonn Der Hintergrund ist grau. Oben rechts sind die Streifen der inklusiven Disability Pride Flagge. Davor ist ein Mikrofon. Der Text steht auf einem Flügel-Klavier.
Sharepic 3 von 3. Text: Spenden Wir sammeln Geld - für unsere Demonstration - für unsere Projekte Beides kostet viel Geld. Zum Beispiel für Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS). Das Soli-Konzert ist kostenlos. Wir freuen uns aber, wenn ihr spendet. Paypal: an disability.pride.bonn@outlook.de @disability.pride.bonn Am rechten Rand ist ein QR-Code. Der führt zu Paypal mit unserer eMail-Adresse. Der Hintergrund ist grau. Oben rechts sind die Streifen der inklusiven Disability Pride Flagge. Davor ist ein Mikrofon. Der Text steht auf einem Flügel-Klavier. Auf dem Klavier ist ein rosa Spar-Schwein mit Münz-Geld.

Morgen ist unser Soli-Konzert! 🎼🎉
Das ist auf Zoom.
https://us06web.zoom.us/j/85820560466
Es startet um 19:00 Uhr.
Und geht bis ungefähr 20:00 Uhr.

🎹 Lena macht Klavier Challenges.
Challenges ist English.
Es heißt: Herausforderungen.
Lena gibt sich selbst Herausforderungen.
Zum Beispiel:
Klavier-Spielen ohne hinzugucken.
Damit möchte Lena zeigen:
Das ist zum Beispiel am Klavier möglich.
@one.hell.of.an.l

🎤 Elisha und Skye machen Poetry.
Poetry ist Englisch.
Es heißt: Poesie, Gedichte.
Die Beiden tragen selbst-geschriebene Texte vor.
@lishbroetchen
@skye_privat

Das Konzert ist kostenlos.
Lena nennt es in Schwerer Sprache:
Das Stream Konzert ist kostenlose Sonntag-Abend Entspannung.
Wir freuen uns aber über Spenden.
Wir machen eine Demonstration.
Und viele Projekte.
Das kostet viel Geld.
Paypal: an disability.pride.bonn@outlook.de

Bildbeschreibungen

1 von 3
Text:
@disability.pride.bonn
Soli-Konzert
& Poetry
19:00 – ca. 20:00 Uhr
Sonntag, 3.11.2024
Im Hintergrund des Sharepics ist die inklusive Disability Pride Flagge zu sehen.
Davor ist links ein Flügel-Klavier.
Auf dem steht wann das Konzert ist.
Auf dem Klavier sind ein Noten-Schlüssel und Noten.
Rechts ist ein Mikrofon abgebildet.
Daneben steht in einer Sprachblase: & Poetry.

2 von 3
Text:
Stream Konzert
Was ist alles möglich mit dem Klavier?
Lena gibt uns mit Klavier-Challenges ein Gefühl dafür
@one.hell.of.an.l
Poetry / Poesie
Elisha und Skye bringen uns Werke aus ihrem Poetry Schatz mit
@lishbroetchen
https://us06web.zoom.us/j/85820560466
@disability.pride.bonn
Der Hintergrund ist grau.
Oben rechts sind die Streifen der inklusiven Disability Pride Flagge.
Davor ist ein Mikrofon.
Der Text steht auf einem Flügel-Klavier.

3 von 3
Text:
Spenden
Wir sammeln Geld
– für unsere Demonstration
– für unsere Projekte
Beides kostet viel Geld.
Zum Beispiel für Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS).
Das Soli-Konzert ist kostenlos.
Wir freuen uns aber, wenn ihr spendet.
Paypal: an disability.pride.bonn@outlook.de
@disability.pride.bonn
Am rechten Rand ist ein QR-Code.
Der führt zu Paypal mit unserer eMail-Adresse.
Der Hintergrund ist grau.
Oben rechts sind die Streifen der inklusiven Disability Pride Flagge.
Davor ist ein Mikrofon.
Der Text steht auf einem Flügel-Klavier.
Auf dem Klavier ist ein rosa Spar-Schwein mit Münz-Geld.

Unsere Rede auf der A*Spektrum Demo Köln 2024

In Köln gab es am Samstag eine A*Spektrum Demonstration.
Das war am 26.10.2024.
Als Disability und Mad Pride Bonn haben wir die Demonstration unterstützt.
Lena und Koi waren da.
Sie haben eine Rede gehalten.
Die Rede könnt ihr hier lesen.
Zuerst kommt die Rede in Schwerer Sprache.
Weiter unten kommt sie in Einfacher Sprache.

Es gibt einen Instagram Post zu der Demonstration.
Der ist in Schwerer Sprache.
Den Post findet ihr hier: https://www.instagram.com/p/DA_3bzJCCHx/

Rede in Schwerer Sprache

Hallo in die Runde,
Wir sind von der Disability und Mad Pride Bonn.

Ich bin Koi. Meine Pronomen sind em/ems und xier/xies. Ich bin weiß. Ich hab verschiedene psychische und chronische „Erkrankungen“ und bin neurodivergent. Ich bin Ravencollector, also Termcollector. Zu meinem Labelberg gehören unter anderem Pan* Oriented AroAce Polarsensuellspike und noch ein paar andere a*spec Label.

Und ich bin Lena. Meine Pronomen sind dey/deren. Ich bin auch weiß, lebe mit verschiedenen Behinderungen und bewege mich auf verschiedenen A*-Spektren. /rw

Wenn wir behindert sagen, dann reden wir von allen CIMND Menschen: chronisch kranke, psychisch kranke, Verrückte, neurodivergente und T/taube Menschen.
Wenn wir asexuell sagen, dann verstehen wir Asexualität als Spektrum.

Vorsicht: Wir sprechen über Ableismus und A*spec-Feindlichkeit.

Über behinderte Menschen heißt es ja oft:
– Die sind alle asexuell.
– Die sind alle aromantisch.

Ableismus sagt uns, dass wir nicht begehrenswert und liebenswert sind.
Oder, dass wir zu „kindlich“ oder „unterentwickelt“ seien, um Anziehung zu empfinden, um Liebe zu kennen oder Sex zu haben.

Auch, wenn wir beide jetzt hier stehen und auf dem A*-Spektrum sind, auf dem ace*spec, dem aro*spec, dem asen*spec und oder anderen A*-Spektren – gilt das nicht für alle behinderten Menschen.
Genauso wie nicht alle nicht-behinderten Menschen allo* sind.

Einige Leute sagen: Menschen auf den A*-Spektren sind irgendwie krank.
Oder sie sagen sogar: Ace*specs sind sexuell behindert.

Leute sagen uns:
“Du bist nicht normal, du bist weniger Wert, du bist weniger Mensch,
– weil du behindert ist
– weil du asexuell bist.”

Leute sagen uns:
„Alle Menschen mit Behinderungen haben ein schlechtes Leben. Sie leiden unter ihren Behinderungen. Sie möchten gerne geheilt werden.“
„Alle asexuellen Menschen haben ein schlechtes Leben. Sie leiden unter ihrer Asexualität. Sie müssen geheilt werden.“
Das ist Bullshit!

Wir sind nicht a*spec, weil wir behindert sind.
Und wir sind nicht behindert, weil wir a*spec sind.
Wir sind nicht „krank“ oder weniger Wert oder weniger Mensch, weil wir behindert sind, ace*spec und oder anderweitig auf dem a*spec.

Was wir sind, ist: unsichtbar.
Als behinderte Menschen.
Als a*spec Menschen.

Wir sind nicht nur unsichtbar, die Gesellschaft macht uns unsichtbar.
– Weil wir in den Medien kaum auftauchen oder nur bestimmte Bilder von uns.
– Weil Barrierefreiheit fehlt. Was dazu führt, dass wir oft nicht oder nur eingeschränkt teilhaben können.
Außerdem halten sich viele behinderte Menschen in abgeschotteten Räumen wie Wohnheimen und Werkstätten auf. Das isoliert noch mal mehr. Macht nochmal mehr unsichtbar.
– Weil Diskriminierung und verinnerlichte diskriminierende Denkweisen dazu führen, dass wir sowohl als behinderte bzw. CIMND Menschen als auch als a*spec Menschen oft nicht teilhaben können.
– Weil das „A“ im Akronym LGBTQIA+ oder LGBTQIANP+ vergessen oder ausgelassen wird. Oder weil gesagt wird, das „A“ stünde für Allys.
Das stimmt aber nicht. Das „A“ gehört zum Akronym. Und es steht zum Beispiel für: aromantisch, asexuell, asensuell, anästhetisch, analterös, aqueerplatonisch, ansozial, aplatonisch, agender.
– Weil Asexualität häufig nicht als Spektrum gesehen wird.
Menschen denken: Asexuelle Menschen mögen alle keinen Sex.
Oder: Sie erleben alle gar keine Anziehung.
So einfach ist das aber nicht.

Asexualität kann zum Beispiel heißen keine Anziehung zu erleben, wenig, nur manchmal, nur unter bestimmten Umständen oder einfach nicht normativ. Es kann auch heißen eine Person mag keinen Sex.
Asexualität heißt für verschiedene Menschen was anderes. Es ist ein Spektrum.

Ähnlich vereinfacht wird über Aromantik gesprochen. Andere A*-Spektren wie das aplatonische, das asensuelle und das anästhetische Spektrum werden komplett ausgeblendet. /rw Aber sie alle gehören zum A*spec.

Sie alle sind Teil der queeren bzw. LGBTQIANP+ Community.
Wobei nicht alle a*spec Personen queer sind.
Und sich nicht alle labeln.
Und alles davon ist valid.

Viele Menschen denken immer noch: ace ist das gleiche wie aroace. Also, dass alle asexuellen Menschen auch aromantisch wären.

Das ist falsch!

Wir beide sind asexuell und aromantisch. Aber das sind nicht alle.
Und es ist wichtig, dass wir das alle anerkennen.
Und dass wir dieses Bild aufbrechen. /rw

Wir beide sind asexuell und aromantisch und a*spec. Aber nicht alle a*specs sind asexuell und oder aromantisch.
Es gibt ein großes Spektrum mit zahlreichen Anziehungsarten, Orientierungen und Labeln.
Und es ist wichtig, dass wir das alle anerkennen.
Und dass wir dieses Bild aufbrechen /rw, dass a*spec gleich asexuelles und aromantisches Spektrum heißt.

Das können wir heute machen, bei dieser A*Spektrum Demo. Heute in der Ace*spec Week.
Das können wir in der Aro*spec Week machen, am Tag des aromantischen Spektrums, am Aro Day, am Ace Day, am Apl Day.
Und an allen anderen Tagen im Jahr.

An alle Aces, die nicht aromantisch oder auf dem aromantischen Spektrum sind: Ihr seid valid.
An alle Aros, die nicht asexuell oder auf dem asexuellen Spektrum sind: Ihr seid valid.
An alle A*specs, die „nur“ auf dem asexuellen, „nur“ auf dem aromantischen Spektrum oder auf keinem von beidem sind: Ihr seid valid.
An alle, die keine Label verwenden: Ihr seid valid.
An alle, die andere einladen, ihre Label kennennzulernen: Ihr seid valid.
An alle, die ihre Label nicht teilen: Ihr seid valid.

Wir sind hier.
Wir wollen Sichtbarkeit.
– Behinderte Aces existieren.
– Behinderte Allos ebenso.
– Asexualität ist ein Spektrum.

Wir nehmen uns hier Raum.
We came to stay here.

Und wir sind gekommen um uns allen zu sagen:
Wir alle sind valid.
Wir sind ganz.
Und wir sind richtig, wie wir sind.
Und wir sind genug, wie wir sind

Rede in Einfacher Sprache

Hallo.

Wir kommen von der Disability und Mad Pride Bonn.
Disability ist Englisch und heißt Behinderung.
Mad ist Englisch und heißt verrückt.
Manche psychisch kranke Menschen sagen über sich:
    Wir sind verrückt.
Pride ist Englisch und heißt Stolz.
Die Disability und Mad Pride Bonn ist eine Gruppe von behinderten Menschen.
Sie kämpfen für ihre Rechte.
Und gegen Ableismus.
Ableismus ist die Diskriminierung von behinderten Menschen.
Sie werden schlecht behandelt, weil sie etwas nicht können.
Oder weil sie etwas anders machen.

Wir sind Koi und Lena.
Über Koi könnt Ihr als Koi sprechen.
Oder als em oder xier.
Koi ist weiß.
Em hat mehrere psychische und chronische „Erkrankungen“.
Und em ist neurodivergent.
Koi zählt ein paar von ems Labeln auf:
– Term•Collector
Das ist Englisch und heißt: Begriff•Sammler*in.
Leute sagen dazu auch: Raven•Collector (Raben•Sammler*in) oder Collector-Raven (Sammel•Rabe).
Die Personen verwenden viele Label.
Zum Beispiel um ihr Geschlecht zu beschreiben.
Und oder ihre Orientierung.
Und oder sie sammeln Pronomen.
Sie sammeln passende Label und Pronomen.
Manche Menschen sehen ihr Sammeln als Form von Horten.
Sie können sich auch so nennen: Term•Hoarder.
Auf Deutsch: Begriff•Horter*in.
– pan* oriented aro•ace
Das heißt Koi ist a•romantisch a•sexuell.
Aber Koi erlebt andere Anziehungs•Arten.
Dafür steht: oriented.
Koi erlebt manche dieser Anziehungs•Arten auf eine Art, die Koi als pan* beschreibt.
Bei diesen Anziehungs•Arten spielt das Geschlecht der Personen keine Rolle.
– polar•sensuell•spike
Das heißt die Personen sind polar•sensuell und a•sensuell•spike.
Normalerweise empfinden sie keine sensuelle Anziehung.
Und oder sie sind touch-repulsed.
Selten erleben sie plötzlich sensuelle Anziehung.
Touch-repulsed heißt etwa: Sie sind von sensuellem Kontakt abgestoßen.
– weitere a*spec Label

Über Lena könnt Ihr als Lena sprechen.
Oder als dey.
Lena ist auch weiß.
Lena hat verschiedene Behinderungen.
Lena gehört zu verschiedenen A*Spektren.

Es gibt verschiedene A*-Spektren.
Wir nennen ein Paar Beispiele:
    – Das a•sexuelle Spektrum
    – Das a•romantische Spektrum
    – Das a•platonische Spektrum
    – Das a•sensuelle Spektrum
    – Das an•ästhetische Spektrum.
Sie erleben alle Anziehung anders als die Gesellschaft „normal“ nennt.
Menschen auf A*-Spektren heißen auch: a*specs.
Spec steht für Spektrum.
Spektren ist die Mehr•Zahl von Spektrum.
Spektrum heißt:
Es gibt ganz viele verschiedene Arten, a*spec zu sein.
A*spec Menschen sind alle unterschiedlich.

A*spec Menschen erleben viel Diskriminierung.
Diese Diskriminierung heißt:
A*spec-Feindlichkeit.

Information!
Wir sagen an vielen Stellen: behindert.
Wir meinen dann alle CIMND Menschen.
CIMND könnt ihr so aussprechen: Zimt.
CIMND besteht aus den Anfangsbuchen von einigen englischen Begriffen.
Es heißt:
CI – chronically ill = chronisch kranke
M – Mad = Verrückte
MI – mentally ill = psychisch kranke
N – neurodivergente
D – disabled = behinderte
D – Deaf = T/taube
Personen.
CIMND ist eine Abkürzung für diese Personen-Gruppen.

Wir sagen an vielen Stellen: a•sexuell.
Wir meinen dann das a•sexuelle Spektrum.
Wir wissen: A•sexualität ist ein Spektrum.

Wir sprechen jetzt über Ableismus und A*spec-Feindlichkeit.

Andere Menschen sagen oft:
– Behinderte Menschen sind alle a•sexuell.
– Sie sind alle a•romantisch.
Andere sagen oft:
– Behinderte Menschen können nicht geliebt werden.
Kein Mensch möchte mit behinderten Menschen Sex haben.
– Behinderte Menschen sind wie Kinder.
– Behinderte Menschen können keine Anziehung empfinden.
– Behinderte Menschen kennen Liebe nicht.
– Behinderte Menschenm sind nicht erwachsen genug für Sex.
Das stimmt so nicht.

Wir beide sind auf dem A*-Spektrum.
Wir sind auf dem ace*spec.
Ace*spec heißt: a•sexuelles Spektrum.
Wir sind auf dem aro*spec.
Aro*spec heißt: a•romantisches Spektrum.
Wir sind auf dem asen*spec.
Asen*spec heißt: a•sensuelles Spektrum.
Und wir sind auch noch auf anderen A*-Spektren.
Das heißt aber nicht: Alle behinderten Menschen sind das.
Wir sagen auch nicht: Alle nicht-behinderten Menschen sind allo*.
Allo* heißt ungefäht: etwas so erleben, wie es die Gesellschaft „normal“ nennt.
Das Gegen•Teil von a•sexuell ist zum Beispiel: allo•sexuell.

Andere Menschen sagen oft:
– Menschen auf den A*-Spektren sind krank.
– A•Sexualität ist eine Krankheit.
– A•Sexuelle Menschen sind sexuell behindert.
Das stimmt nicht.

Leute sagen uns:
Du bist nicht normal.
Du bist weniger Wert.
Du bist weniger Mensch.
Weil du behindert bist.
Und oder weil du a•sexuell bist.

Leute sagen uns:
– Alle Menschen mit Behinderungen haben ein schlechtes Leben.
Sie leiden unter ihren Behinderungen.
Sie möchten gerne geheilt werden.
– Alle a•sexuellen Menschen haben ein schlechtes Leben.
Sie leiden unter ihrer A•Sexualität.
Sie müssen geheilt werden.
Das stimmt nicht.

Wir sind nicht a*spec, weil wir behindert sind.
Und wir sind nicht behindert, weil wir a*spec sind.
Wir sind
nicht „krank“
– oder weniger Wert
– oder weniger Mensch
Das sind wir nicht, nur weil wir behindert sind.
Oder weil wir ace*spec sind.
Oder weil wir auf anderem A*-Spektren sind.

Wir sind unsichtbar.
Als behinderte Menschen.
Als a*spec Menschen.

Die Gesellschaft macht uns unsichtbar.

– Wir sind kaum in den Medien.
Wenn wir in den Medien sind, dann oft nur bestimmte Bilder von uns.

– Barriere•Freiheit fehlt.
Deswegen können wir oft gar nicht teil•haben.
Oder wir können es nicht gut.
Viele behinderte Menschen sind in ab•geschotteten Räumen.
In den Räumen haben behinderte Menschen kaum Kontakt zum Rest der Gesellschaft.
Zum Beispiel:
– Wohn•Heime
– Werk•Stätten

– Es gibt viel Diskriminierung.
Vieles davon haben wir auch verinnerlicht.
Das heißt wir sind uns selbst gegenüber feindlich.
Das macht Teilhaben auch schwer.
– Das A im Akronym LGBTQIA+ oder LGBTQIANP+ wird oft vergessen.
Oder es wird ausgelassen.
Oder Leute sagen: A steht für Allys.
Das stimmt nicht.
Das A steht zum Beispiel für:
– a•romantisch
– a•sexuell
– a•sensuell
– an•ästhetisch
– an•alterös
– a•queerplatonisch
– an•sozial
– a•platonisch
– a•gender
    Ally ist Englisch und heißt: verbündete Person.
    Die ist nicht selbst Teil der Queeren/LGBTQIANP+ Community.
    Sie unterstützt die Community aber aktiv.
    LGBTQIANP+ steht zum Beispiel für:
    L= lesbisch
    G= gay / schwul
    B= bi*
    T= trans* und Two-Spirit
    Q= queer und questioning
    I= inter•geschlechtlich
    A=  a*-spec (ace*spec, aro*spec, apl*spec,…) und a•gender
    N= nicht•binär
    P= poly* und pan*
    + alle weiteren

– A•Sexualität wird oft nicht als Spektrum gesehen.
Menschen denken: A•Sexuelle Menschen mögen alle keinen Sex.
Oder: Sie erleben alle gar keine Anziehung.
So einfach ist das aber nicht.
A•Sexuelität heißt zum Beispiel:
– Ich erlebe keine sexuelle Anziehung.
– Ich erlebe wenig sexuelle Anziehung.
– Ich erlebe nur manchmal sexuelle Anziehung.
– Ich erlebe nur unter bestimmten Umständen sexuelle Anziehung.
– Ich erlebe sexuelle Anziehung anders als die Gesellschaft „normal“ nennt.
– Ich mag keinen Sex.
A•Sexualität heißt für viele Menschen etwas anderes.
Es ist ein Spektrum.

Ähnlich wird über A•Romantik gesprochen.
Andere A*-Spektren werden gar nicht gesehen.
Dabei gehören sie alle zum A*spec.

A*-Spektren sind Teil der Queeren / LGBTQIANP+ Community.
Aber nicht alle a*spec Personen sind queer.
Nicht alle a*spec Personen verwenden Label.
Wir sagen: Das ist alles okay.

Viele Menschen denken:
Ace ist das gleiche wie Aro•Ace.
Also, dass alle a•sexuellen Menschen auch a•romantisch wären.
Das stimmt nicht.

Wir sind beide a•sexuell.
Und wir sind a•romantisch.
Aber das sind nicht alle.
Das sollen alle Menschen begreifen.
Das ist wichtig.

Wir sind beide a•sexuell.
Und wir sind a•romantisch.
Und wir sind a*spec.
Nicht alle a*spec Menschen sind
– a•sexuell
– und oder a•romantisch.

Das A*-Spektrum ist sehr groß.
Es gibt viele verschiedene
– Anziehungs•Arten
– Orientierungen
– Label
Das A*-Spektrum besteht nicht nur aus A•Sexualität und A•Romantik.

Wichtig:
Das sollten wir alle wissen.
Dafür sollten wir uns einsetzen.
Zum Beispiel heute bei dieser Demo.
Und heute in der Ace*spec Week.
Das ist die Aktionswoche zum a•sexuellen Spektrum.
Oder an anderen Aktions•tagen und •wochen.
Zum Beispiel:
– Aro*spec Woche
– Tag des a•romantischen Spektrums
– Aro Tag
– Ace Tag
– Apl Tag
Apl steht für A•platonisch.
Das können wir auch das ganze Jahr machen.

Wir sagen:
Alle Menschen sind gut, so wie sie sind.
– A•Sexuelle Menschen, die nicht a•romantisch sind.
– A•Romantische Menschen, die nicht a•sexuell sind.
– A*Spec Menschen, die „nur“ a•sexuell sind.
– A*Spec Menschen, die „nur“ a•romantisch sind.
– A*Spec Menschen, die nicht a•sexuell und nicht a•romantisch sind.
– Menschen, die keine Label verwenden.
– Menschen, die anderen ihre Label sagen.
– Menschen, die anderen nicht ihre Label sagen.

Wir sind hier.
Wir wollen sicht•bar sein.
Wir sind beide behindert und a•sexuell.
Es gibt also behinderte Menschen, die a•sexuell sind.
Es gibt aber auch behinderte Menschen, die nicht a•sexuell sind.
Das ist beides gut.

Es gibt viele Arten, a•sexuell zu sein.
A•sexuelle Menschen sind alle verschieden.
Manche a•sexuellen Menschen sind auch a•romantisch.
Andere nicht.

Wir sagen:
Wir sind alle gut, so wie wir sind.
Wir sind nicht kaputt.
Wir sind genug.

Artikel im General Anzeiger: Mit dem Rollstuhl im Bonner Nahverkehr

Josephine, Matthias und Lena C. haben ein Interview gemacht. Sie haben darüber geredet, wie schwer es ist, mit dem Rollstuhl Bus und Bahn zu fahren.

Das ist der Artikel:

https://ga.de/bonn/bad-godesberg/bus-und-bahn-in-bad-godesberg-menschen-mit-behinderung-erleben-herausforderungen_aid-120427229

Wenn Ihr den Artikel lesen wollt, dann schreibt uns gerne.

Hier seht Ihr Josephine, Matthias und Lena an einer Bushaltestelle. Alle drei sitzen im Rollstuhl und schauen in die Kamera.

Ace*spec und Ableismus

Bildbeschreibung:
Das Sharepic ist dunkelgrau mit einem Rahmen in den Farben der Asexual Pride Flagge. 
Text:
Ace\*spec Week
Ace\*spec und Ableismus Vortrag
von Disability und Mad Pride Bonn & A\*spec DACH + friends
Was ist Ableismus? Wie kann anti-ableistische Sprache aussehen? Wo gibt es Intersektionen zwischen Asexualität und Ableismus? Wie können unsere Communitys zugänglicher werden?
Wann?
21. Oktober
19:30
Wo?
Zoom
https://us06web.zoom.us/j/81608692942
Links unten in der Ecke ist das Logo von A*spec DACH + friends abgebildet. Daneben steht der Einladungs-Link zum Discord-Server: discord.gg/NSdKp3d6Bq
Rechts unten in der Ecke ist das Logo von Disability und Mad Pride Bonn abgebildet. Daneben steht der Link zur Website: disability-pride-bonn.de

Logo von A\*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a\*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten "A" darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: "A\*spec DACH + friends".
Logo der Disability und Mad Pride Bonn: „Disability und Mad Pride Bonn“ steht vor dem Hintergrund der Disability Pride Fahne (grauer Hintergrund, Türkis, blau, weiß, gelb, rote Streifen). Oben links ist das lachende Gesicht der Mad Pride Fahne, oben rechts die Neurodivergenz Schleife (eine bunte liegende 8). Unter „Pride“ steht das Wort im Fingeralphabet buchstabiert.
Bildbeschreibung weiter unten

Hier die Präsentation vom Workshop:

Es ist fast wieder Ace*spec Week.
Juhu. 😀
Die Ace*spec Week ist Englisch.
Es bedeutet: Ace Spektrum Woche.
Ace steht für asexuell oder Asexualität.
Was das heißt, steht hier in unserem Lexikon: Sexuelle Orientierung
Die Ace*spec Week geht vom 20. bis 26. Oktober 2024.

In dieser Woche machen wir einen Vortrag.
Den machen wir zusammen mit dem A*spec DACH + friends Discord-Server.
Discord ist ein Messenger.
Thema: Ace*spec und Ableismus.
Was ist Ableismus?
Wie kann anti-ableistische Sprache aussehen?
Wo gibt es Intersektionen zwischen Asexualität und Ableismus?
Wie können unsere Communitys zugänglicher werden?
Wann?
21. Oktober 19:30 Uhr
Wo?
Zoom: https://us06web.zoom.us/j/81608692942

Die Ace*spec Week ist eine Aktions-Woche.
Sie findet jedes Jahr statt.
Immer in der letzten ganzen Oktober-Woche.
Das Ziel der Aktions-Woche:
– Das Bewusstsein für das asexuelle Spektrum steigern.
– Bildung zum asexuellen Spektrum verbreiten.
– Die Community stärken.
– Communitys aufbauen.
– Veränderung in der Welt bewirken.
– Sich selbst feiern.
– Feiern, was die asexuelle Community schon erreicht hat.

In der Ace*spec Week gibt es immer am Mittwoch auch:
Den Disabled Ace Day.
Auf Deutsch heißt das: Behinderte Asexuelle Tag.
Es ist also ein Tag für behinderte asexuelle Menschen.
Und für ihre Sichtbarkeit.

Mehr Informationen zu Asexualität und dem Spektrum
in Schwerer Sprache:
– bei AktivistA
https://aktivista.net/links/asexualitaet-nicht-nur-bei-amoeben-flyertext/
– bei InSpektren
https://inspektren.eu/asexualitaet-und-das-asexuelle-spektrum

Bildbeschreibung des Sharepics:
Das Sharepic ist dunkelgrau mit einem Rahmen in den Farben der Asexual Pride Flagge.
Text:
Ace*spec Week
Ace*spec und Ableismus Vortrag
von Disability und Mad Pride Bonn & A*spec DACH + friends
Was ist Ableismus? Wie kann anti-ableistische Sprache aussehen? Wo gibt es Intersektionen zwischen Asexualität und Ableismus? Wie können unsere Communitys zugänglicher werden?
Wann?
21. Oktober
19:30 Uhr
Wo?
Zoom
https://us06web.zoom.us/j/81608692942
Links unten in der Ecke ist das Logo von A*spec DACH + friends abgebildet. Daneben steht der Einladungs-Link zum Discord-Server: discord.gg/NSdKp3d6Bq
Rechts unten in der Ecke ist das Logo von Disability und Mad Pride Bonn abgebildet. Daneben steht der Link zur Website: disability-pride-bonn.de
Logo von A*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten „A“ darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: „A*spec DACH + friends“.
Logo der Disability und Mad Pride Bonn: „Disability und Mad Pride Bonn“ steht vor dem Hintergrund der Disability Pride Fahne (grauer Hintergrund, Türkis, blau, weiß, gelb, rote Streifen). Oben links ist das lachende Gesicht der Mad Pride Fahne, oben rechts die Neurodivergenz Schleife (eine bunte liegende 8). Unter „Pride“ steht das Wort im Fingeralphabet buchstabiert.

Hinweis auf weitere Veranstaltung
Bildbeschreibung:
Das Sharepic ist dunkelgrau mit einem Rahmen in den Farben der Asexual Pride Flagge. Links oben neben dem Titel ist das Bild des Discord-Servers abgebildet.
Text:
Ace\*spec Week
CIMND Stammtisch
Für wen?
CI - chronically ill, chronisch kranke
M - Mad, Verrückte
M - mentally ill, psychisch kranke
N - neurodivergente
D - disabled, behinderte
D - Deaf, Taube
Personen
Wann?
23. Oktober
18:00 - 19:20 Uhr
Wo?
A\*spec DACH + friends Discord-Server
discord.gg/NSdKp3d6Bq
Neben dem Discord-Link ist ein QR-Code. Beides führt zum A\*spec DACH + friends Discord-Server.
Außerdem sind ein Häufchen geriebenen Zimt und daneben aufeinander gelegt drei Zimtstangen zu sehen. Der geriebene Zimt ist mit der Disability Pride Flag wasserfarben-artig bemalt. Auf der untersten Zimtsstange ist die Deaf Pride Flag, auf einer anderen die Mad Pride Flag und auf der dritten Zimtstange die Autistic Pride Flag. Jeweils auf dem Kopf der Stangen ist die regenbogenfarbene Neurodivergenz-Schleife. Links neben dem Zimthäufchen sind noch drei kleine schwarze Löffel zu sehen. Drum rum steht noch: "CIMND Pride".
Logo von A\*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a\*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten "A" darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: "A\*spec DACH + friends".

Bildbeschreibung:
Das Sharepic ist dunkelgrau mit einem Rahmen in den Farben der Asexual Pride Flagge. Links oben neben dem Titel ist das Bild des Discord-Servers abgebildet.

Text:
Ace*spec Week
CIMND Stammtisch

Für wen?
CI – chronically ill, chronisch kranke
M – Mad, Verrückte
M – mentally ill, psychisch kranke
N – neurodivergente
D – disabled, behinderte
D – Deaf, Taube
Personen

Wann?
23. Oktober
18:00 – 19:20 Uhr

Wo?
A*spec DACH + friends Discord-Server
discord.gg/NSdKp3d6Bq
Neben dem Discord-Link ist ein QR-Code. Beides führt zum A*spec DACH + friends Discord-Server.

Außerdem sind ein Häufchen geriebenen Zimt und daneben aufeinander gelegt drei Zimtstangen zu sehen. Der geriebene Zimt ist mit der Disability Pride Flag wasserfarben-artig bemalt. Auf der untersten Zimtsstange ist die Deaf Pride Flag, auf einer anderen die Mad Pride Flag und auf der dritten Zimtstange die Autistic Pride Flag. Jeweils auf dem Kopf der Stangen ist die regenbogenfarbene Neurodivergenz-Schleife. Links neben dem Zimthäufchen sind noch drei kleine schwarze Löffel zu sehen. Drum rum steht noch: „CIMND Pride“.
Logo von A*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten „A“ darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: „A*spec DACH + friends“.

Buch

Wir machen ein Buch!
Und brauchen Unterstützung!

Worum geht es in dem Buch?

Es geht um uns.
Und es geht um Ableismus.
Wir machen ein Buch mit vielen coolen Beiträgen von behinderten, chronisch kranken, psychisch kranken, neurodivergenten und oder Tauben Menschen.

Viele Menschen sollen das Buch verstehen können.
Deswegen werden viele Texte in Einfacher Sprache sein.
Andere haben Zusammenfassungen in Einfacher Sprache.

Wir sammeln Spenden!

Wir möchten die Menschen gerne angemessen bezahlen. Leider können wir das nicht. Wir möchten ihnen aber immerhin eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen.

Wir freuen uns über jede Spende:)

Ihr habt kein Geld übrig? Teilt gerne den Link. Auch das hilft uns sehr! https://gofund.mhilfte/a14d3f4a

QR-Code mit dem Link zum gofundme zum Buch

2. Disability und Mad Pride Bonn

Unsere Veranstaltung am 6. Juli war echt gut.

Es waren viele Leute da. Wir haben 11 coole Reden gehört. Lena L. hat eine Geschichte erzählt. Darüber, was die falschen Diagnosen anrichten können. Lena hat das am Beispiel von Schizophrenie und Traumata klar gemacht. Steve hat dann darüber gesprochen, was Rassismus mit der psychischen Gesundheit macht. Er hat über trans•generationale Traumata gesprochen. Laurenz hat uns dann einen Text zu ableistischer Gewalt und Antifaschismus geschickt.

Danach hat Koi Katha Lumines / Thenas Text zu Pluralität und Systemen vorgetragen. Lumine / Thena hat darüber gesprochen, wie es ist, wenn mehrere Personen sich einen Körper teilen. In Anays Rede ging es um chronische Krankheiten und Endometriose. Anay macht klar: Ärzt*innen und andere Menschen nehmen uns nicht ernst. Sie tun so, als ob wir uns alles einbilden. K. hat uns einen Text zugeschickt. In dem Text hat sie darüber gesprochen, was sie als behinderte Mutter erlebt. Sie ist neurodivergent. Ihr Sohn ist auch neurodivergent.

Valerie hat danach ein Gedicht zu Werkstätten vorgetragen. Sie hat selber mal in einer Behinderten-Werkstatt gearbeitet. Barbara auch. Barbara hat in ihrer Rede klar gemacht: Das System ist ungerecht!

Danach hat Josy gesprochen. Josy sitzt im Rollstuhl. Josy fährt viel mit Bussen und Bahnen. Das ist oft schwer. Busse und Bahnen bedeuten für Josy aber Teilhabe. René ist blind und hört schlecht. Er hat darüber geredet, wo blinde und Taub•blinde Menschen ausgeschlossen werden. Die letzte Rede kam von Mika. Mika hat darüber gesprochen, wie es ist, autistisch zu sein.

Hier seht Ihr das Gruppenfoto, das wir am Frankenbadplatz gemacht haben. Etwa 50 Menschen stehen und sitzen vor dem Eingang zum Frankenbad. Viele sitzen in einem Rollstuhl.Viele tragen Plakate und Pride Fahnen.Wir sehen z.B. die Mad Pride Fahne mit ihren lila Streifen. Der Himmel ist bewölkt.