Möchtet ihr signierte Bücher haben?

Der Hintergrund ist hellblau.
Oben hält ein Arm mit Prothese einen weißen Zettel.
Darauf steht: Behindert & Verrückt - Jetzt reden Wir!
Rechts daneben ist ein Stapel der Bücher zu sehen.
Auf dem Bild sind auch 2 Fotos von signierten Büchern.
Text:
Lee und Koi haben vorne in die Bücher etwas reingeschrieben und gemalt.
Möchtet ihr ein Buch mit Signatur haben?
Dann meldet euch bei uns.

So sehen die Signaturen aus:
Auf dem ersten Foto sieht die Signatur so aus:
Koi hat den Fisch Koi mit Kugelschreiber gemalt.
Der Fisch hat Flecken.
Vor dem Fisch sind Luftblasen.
In dreien davon sind die Buchstaben von Koi's Namen drin.
Lee hat mit Buntstift geschrieben.
Da steht: Ableismus zerstören.
Die Buchstaben haben verschiedene Muster.
Sie sind mit hellblau und rosa gemalt.
Die Buchstaben L, E und E sind mit Kugelschreiber geschrieben.
Also Lee's Name.
Auf dem zweiten Foto sieht die Signatur so aus:
Koi hat mit Kugelschreiber einen Koi mit Punkten gemalt.
In den Flossen sind die Buchstaben K, O und I drin gemalt.
Lee hat mit rosa und hellblauem Buntstift eine Neurodivergenz-schleife gemalt.
Also eine liegende Acht.
Darin steht links: Für uns.
Rechts steht: Lee.
Lee hat auch einen kleinen Löffel gemalt.
Und das Grinsen aus der Mad Pride Fahne.

Lee und Koi haben ganz viele Bücher signiert.
Das heißt: Sie haben vorne etwas reingeschrieben und gemalt.
Das sieht in jedem Buch anders aus.

2 Beispiele dafür:

Auf dem Bild sind links zwei Fotos von signierten Büchern.
Auf dem ersten Foto sieht die Signatur so aus:
Koi hat den Fisch Koi mit Kugelschreiber gemalt.
Der Fisch hat Flecken.
Vor dem Fisch sind Luftblasen.
In dreien davon sind die Buchstaben von Koi’s Namen drin.
Lee hat mit Buntstift geschrieben.
Da steht: Ableismus zerstören.
Die Buchstaben haben verschiedene Muster.
Sie sind mit hellblau und rosa gemalt.
Die Buchstaben L, E und E sind mit Kugelschreiber geschrieben.
Also Lee’s Name.
Auf dem zweiten Foto sieht die Signatur so aus:
Koi hat mit Kugelschreiber einen Koi mit Punkten gemalt.
In den Flossen sind die Buchstaben K, O und I drin gemalt.
Lee hat mit rosa und hellblauem Buntstift eine Neurodivergenz-schleife gemalt.
Also eine liegende Acht.
Darin steht links: Für uns.
Rechts steht: Lee.
Lee hat auch einen kleinen Löffel gemalt.
Und das Grinsen aus der Mad Pride Fahne.

Möchtet ihr ein signiertes Buch haben?
Dann meldet euch gerne bei uns.

Möchtet ihr mehr über das Buch wissen?
Dann klickt auf diesen Link:

Vielleicht möchtet ihr auch noch was anderes von uns haben?
Zum Beispiel Sticker oder Buttons?
Dann klickt auf diesen Link:

Rede bei Behinderten Kundgebung in Essen

Am 07.12.2025 hat die Anti Ableistische Aktion Ruhr eine Kundgebung gemacht.
Das war in Essen.
Die Kundgebung war zum internationalen Tag der Behinderung.
Dafür hat Koi eine Rede geschrieben.
Die könnt ihr hier lesen.

Ein Hinweis zuvor:
– Ich verwende in der Rede den Begriff „CIMND*“. Das steht für chronisch krank, Krüppel, psychisch krank, Verrückt bzw. Mad, neurodivergent, T*taub, behindert und von Ableismus betroffen.
– Die CNs, also Inhaltshinweise, für die Rede sind: Ableismus und Queer/LGBTQIANP+feindlichkeit im Gesundheitssystem, fehlende Therapie- und andere Plätze, gefährliche Medikamentenverschreibungen, fehlende Unterstützung, Geldsorgen, Suizidalität

Ich sage kurz in Einfacher Sprache, worüber ich gleich spreche.
Ich warte sehr lange auf Hilfe.
Zum Beispiel Hilfe von Ärzt*innen.
Ich bekomme keinen Termin.
Viele nehmen keine neuen Personen auf.
Manchmal sind die Ärzt*innen auch zu weit weg.
Ich wohne auf dem Land.
Ich habe nicht immer ein Auto.
Dann komme ich oft nicht da hin.
Und ich habe Depressionen und Migräne.
Die Krankheiten kommen plötzlich.
Oder werden plötzlich schlimmer.
Das macht es beides auch schwer, zu Terminen zu gehen.

Ich weiß aber nicht immer rechtzeitig, ob ich zu einem Termin hingehen kann.
Wenn ich nicht rechtzeitig absage, muss ich viel Geld zahlen.

Ich muss Medikamente nehmen.
Sie haben oft schwere Nebenwirkungen.
Sie helfen mir kaum.
Manchmal bekomme ich sogar gefährliche Kombinationen.
Kein Mensch sagt mir:
Das ist gefährlich.
Das oder das könnte auch gehen.

Ärzt*innen und andere Personen glauben mir oft nicht.
Sie sagen: Das hast du nicht.
Dann zeigt sich: Doch, ich habe es.
Und ich höre immer wieder: Da kann ich nichts tun.

Ich werde oft falsch angesprochen.
Mit falscher Anrede.
Und falschen Pronomen.
Oder mit falschem Namen.
Menschen respektieren mich nicht.
Das verletzt mich.
Es macht meine Depression schlimmer.

Ich werde von Ämtern hin und her geschickt.
Ich weiß nicht, wie es weitergeht.
Ich habe Angst vor der Zukunft.
Wenn ich daran denke, werde ich verzweifelt.

Ich fühle mich oft allein und hilflos.
Ich versuche, alles zu verdrängen.
Aber es klappt nicht gut.

Ich wünsche mir Veränderung.
Schon lange.
Ich hoffe weiter, dass sich etwas ändert.

Jetzt kommt die Rede in Schwerer Sprache.

Tage, Monate, Jahre.

Tage, Monate, Jahre warte ich auf einen Termin, warte ich darauf einen Platz auf einer Warteliste zu bekommen.
Aber ich krieg keinen.
Die Listen sind zu – auf Monate, auf Jahre.
Die wenigen Plätze eh weit weg.
Ohne Auto oder stets verfügbares Auto und mit Depression, Migräne und dahingehend ähnlich hilfreichen Gegebenheiten in meinem Leben, wird jeder Termin zur Hürde. Wenn eins denn mal das große Glück hat oder hätte, einen Platz zu bekommen.
Gerade, wenn eins auch noch bezahlen soll, wenn ein Termin nicht eingehalten werden kann – egal ob das an einer Migräneattacke oder was anderem liegt, dann scheint mir die Hürde fast unüberwindbar. Alle Plätze mit solchen Regelungen fallen prinzipiell auch noch weg aus dem winzigen Strauß an verfügbaren Plätzen. Weil ich nicht 48h vorher schon absagen kann, weil Depression, Migräne und andere Erkranungen leider nicht vorher ankündigen, wann sie an die Tür klopfen oder mit der Tür ins Haus fallen.
Wir merken also: Ihr müsst „gesund“ genug sein, um ärztliche Betreuung haben zu können – oder genug Geld. Wenn beides fehlt, heißt’s halt Pech gehabt.

Tage, Monate, Jahre nehme ich Medikamente, mit für mich schlimmen Nebenwirken, die mehr Leid verursachen, als dass sie helfen.
Und keins erwähnt Alternativen.
Tage, Monate, Jahre nehme ich Medikamente, deren Kombi gefährlich – sogar tödlich – sein kann.
Und keins sagt mir das.
Fast wird mit eine zu hohe Dosis von einem Medikament verschrieben, weil die Ärztin vergessen hat, was sie mir zuvor bereits verschrieben hatte.
Aber hey, das kann ja mal passieren I guess. /s

Tage, Monate, Jahre höre ich: „Ja, aber das hast du nicht.“ oder „Das ist viel zu selten.“.
Und dann hab ich es doch.
Oder es wird nach einem kurzen Blick ins Internet und was Erkrankung xy bedeutet direkt behauptet, das sei ja nicht möglich, dass ich das hab. Während es zu meinen Symptomen heißt: „Da kann ich leider nichts machen.“ Aber ich soll trotzdem alles halbe Jahr kommen um mir das gleiche wieder anzuhören.

Tage, Monate, Jahre darf ich mich Misgendern und Deadnamen lassen. /s Ertrage ich Queer/LGBTQIANP+feindlichkeit – in Praxen, in Ämtern, so ziemlich überall. Und darf mir dann anhören: „Das musst du halt aushalten.“
Immer wieder schön, wenn die, die dir eigentlich helfen sollen, deine Depression und deine Suizidalität verschlimmern. /s

Tage, Monate, Jahre weiß ich nicht wie es weiter gehen soll.
Weil ich vom Arbeitsamt zum Sozialamt zum Jobcenter und wieder im Kreis geschickt wurde. Ohne Ergebnis. Nur Ungewissheit bleibt. Und die Angst vor der Zukunft, wenn das Ersparte endgültig aufgebraucht ist.
Was ist dann? – Ich weiß es nicht.
Ich versuche nicht daran zu denken, denn wenn ich das tu, ist da nur Verzweiflung und suizidale Gedanken schleichen sich ein und beißen sich fest.

Tage, Monate, Jahre fühle ich mich hilflos und allein gelassen und weiß nicht weiter.
Tage, Monate, Jahre lerne ich Verdrängen. Aber richtig verdrängen klappt hier nicht – nur an den Rand schieben und sich so gut es geht ablenken.
Tage, Monate, Jahre wird es so weiter gehen.
Tage, Monate, Jahre wünsche ich mir Veränderung.
Tage, Monate, Jahre sehe ich keine.
Auch nicht, wenn einmal im Jahr CIMND* Thema in mainstreamigen Medien ist.

Tage, Monate, Jahre hoffe ich trotzdem, dass sich endlich etwas ändert.

/s heißt: Sarkasmus

Unser Buch: Jetzt auch als e-book im Handel

Unser E-Book ist jetzt auch da!!!!
Books on Demand hat aus dem Buch ein E-Book gemacht.

Das ist richtig cool.
Für uns ist es am besten, wenn Ihr es direkt bei Books on Demand kauft.
Dann bekommen wir am meisten Geld.
Ihr könnt es aber auch anderswo kaufen, wo es E-Books gibt.

Wir arbeiten noch daran, ob wir ein Hörbuch hinbekommen.

Bildbeschreibung:
Der Hintergrund ist orange.
Davor ist ein E-Book mit dem Cover vom Buch „Behindert und Verrückt – Jetzt reden Wir!“ von Koi Katha Delfin Blaeser und Lena Cornelissen zu sehen.
Daneben steht: Jetzt auch als E-Book im Handel.
Darunter steht:
E-Book
Preis: 7,49€
ISBN: 9783819270840
Ihr könnt uns helfen, wenn ihr es bei Books on Demand selbst kauft.
Daneben ist ein Panda mit Sparks. Also Sternchen.
Es sind viele Sparks und orangene Girlanden zu sehen.

Neue Sticker: Nett hier. Aber…

Wir haben neue Sticker.
Wir wollen noch mehr besorgen.
Was meint Ihr?

Wir orientieren uns am Sticker "Nett hier. Aber kennen Sie Baden-Württemberg"
Wir machen daraus vor gelbem Hintergrund:
Nett hier.
Aber geht es auch barrierefrei?
Darunter steht: Disability und Mad Pride Bonn
Und unser Instagram-Account ist verlinkt.

Sticker 1:
Wir orientieren uns am Sticker „Nett hier. Aber kennen Sie Baden-Württemberg“
Wir machen daraus vor gelbem Hintergrund:
Nett hier.
Aber geht es auch barrierefrei?
Darunter steht: Disability und Mad Pride Bonn
Und unser Instagram-Account ist verlinkt.

Spoonie Pride Fahne: Dunkelblau, blau, hellblau, weiß, schwarz, weiß, hellblau, blau, dunkelblau
Davor zu sehen ist ein Löffel, auf dem steht:
Chronisch krank und chronisch genervt von Ableismus

Sticker 2:
Spoonie Pride Fahne: Dunkelblau, blau, hellblau, weiß, schwarz, weiß, hellblau, blau, dunkelblau
Davor zu sehen ist ein Löffel, auf dem steht:
Chronisch krank und chronisch genervt von Ableismus

Die Ideen für die beiden Posts kommen von @lynn.markert

Behindert und Wütend
F*ck Ableismus
Disability und Mad Pride Bonn
Zu sehen ist die Bad Disabled Pride Fahne:
Lila, grau, braun, weiß, blasses grün, blasses blau und lila (von oben nach unten gestreift)

Sticker 3:
Behindert und Wütend
F*ck Ableismus
Disability und Mad Pride Bonn
Zu sehen ist die Bad Disabled Pride Fahne:
Lila, grau, braun, weiß, blasses grün, blasses blau und lila (von oben nach unten gestreift)

Disability und Mad Pride Bonn
12. Juli 2025 15 Uhr Kundgebung
Frankenbadplatz
Im Hintergrund die Disability/ CIMND* Pride Fahne von Koi Katha und Lena: dunkelllila, hellllila, türkis, blau, weiß, gelb, rot, orange, braun, schwarz. Der Hintergrund ist grau. Zu sehen ist die Neurodivergenz-Schleife, eine bunte liegende 8. Und die Gebärde für "I love you"

Sticker 4:
Disability und Mad Pride Bonn
12. Juli 2025 15 Uhr Kundgebung
Frankenbadplatz
Im Hintergrund die Disability/ CIMND* Pride Fahne von Koi Katha und Lena: dunkelllila, hellllila, türkis, blau, weiß, gelb, rot, orange, braun, schwarz. Der Hintergrund ist grau. Zu sehen ist die Neurodivergenz-Schleife, eine bunte liegende 8. Und die Gebärde für „I love you“

Ich bin müde.

Solveïg: Ich bin müde.

Lee, Barbara und Solveïg haben Reden für die Kundgebung von @recherchegruppetira zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von behinderten Menschen gehalten.

Wir haben alle 3 Reden in Einfache Sprache übersetzt und wollen die mit Euch teilen.

Lees Rede: https://disability-pride-bonn.de/wofuer-ich-kaempfe

Barbaras Rede: https://disability-pride-bonn.de/15-jahre-werkstatt

Solveïg hat auch eine Rede für die Demonstration geschrieben.
Wir teilen Solveïgs Rede in Einfacher Sprache.

Danke für die Organisation.
Danke an alle, die am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von behinderten Menschen, laut und leise was gegen Ableismus gemacht haben.

Rede auf Sharepics:

Rede als Text:

Ich möchte etwas über das Leben von vielen behinderten Menschen sagen. 
Und zwar über behinderte Menschen, die studieren. 
Diese Menschen haben oft Probleme. 
Ich kenne viele behinderte Menschen mit diesen Problemen. 
Aber ich weiß auch: Andere behinderte Menschen haben andere Probleme.
Ich arbeite an der Universität. 
Ich rede mit behinderten Student*innen, die Hilfe brauchen. 
Ich versuche ihnen zu helfen. 
Nach den Gesprächen bin ich oft wütend.
Oder sehr traurig.

Am Anfang erzählen mir die Student*innen viel.
Sie reden über ihr Studium.
Und darüber, was sie jeden Tag machen.
Und über ihre Behinderung.
Und über ihre Probleme. 
Und über die Hilfe, die sie schon bekommen.
Oder darüber, was sie gemacht haben, um Hilfe zu bekommen.
Das ist oft sehr schwierig.
Oft bekommen die Menschen auch keine Hilfe.
Andere sagen ihnen oft:
Du bist faul.
Oder: Du willst zu viel haben.
Sie müssen immer viel erklären.
Das ist sehr anstrengend für sie.
Das kenne ich alles auch von mir.
Viele behinderte Student*innen sind sehr erschöpft.
Ich fühle, wie erschöpft sie sind. 
Dann fühle ich mich selbst noch erschöpfter.
Warum sind wir so erschöpft und müde?
Es gibt viele Barrieren. 
Deshalb können wir vieles nicht machen.
Oder es ist deutlich schwerer, etwas zu machen.
Die Dinge verbessern sich nur langsam.
Das ist auch hart. 
Wir müssen oft die gleiche sagen.
Weil andere uns immer das gleiche fragen.
Und uns nicht glauben, was wir sagen.
Auch deshalb sind wie so erschöpft. 
Manchmal wollen wir nicht mehr leben.
Wir machen zu viel.
Damit geht es unserem Körper nicht gut.
Wir wissen, dass es zu viel ist.
Die Gesellschaft sagt:
Eure Körper sind kaputt.
Und hässlich. 
Ihr seid faul.
Wir brauchen Euch nicht. 
Es ist schwer für uns, nett zu uns selbst zu sein.
Es ist schwer für uns, unsere Körper zu lieben.
Das liegt auch an der Gesellschaft. 
Wir brauchen Geld zum Einkaufen. 
Wir wollen Essen kaufen, das gut für unseren Körper ist. 
Wir brauchen Zeit und Kraft zum Kochen.
Wir haben oft dieses Geld, diese Zeit und Kraft nicht.
Bewegung und Sport sind manchmal gut für unseren Körper.
Wir sind aber oft zu müde dafür.
Es gibt Sport•Kurse.
Die kosten aber oft viel Geld.
Oder sind nicht barriere•frei.
Oder zu weit weg.
Oder wir haben kein Geld dafür.
Es gibt auch Bewegung und Sport, für die wir nichts zahlen müssen. 
Zum Beispiel spazieren gehen.
Dafür haben wir oft keine Zeit. 
Weil wir Geld brauchen und arbeiten gehen müssen.
Oder weil wir uns ausruhen müssen.

Wir können nur schwer lang genug schlafen. Oder gut schlafen. 
Weil wir viele andere Dinge machen müssen.
Behinderte Menschen müssen oft länger schlafen, damit es ihnen gut geht.
Andere Menschen sagen:
Ihr schlaft zu lang. 
Ihr schlaft am Tag.
Das ist schlecht.
Das stimmt nicht.
Aber manchmal glauben wir es selbst.
Wir schaffen vieles nicht.
Das macht uns fertig.
Wir merken: Unsere Körper sind sehr müde. 
Aber wir müssen trotzdem weitermachen. 

Ich möchte gerne am Ende sagen:
Das brauchen wir.
Aber was brauche ich denn?
Ich möchte gerne weniger wütend sein müssen.
Und weniger traurig.
Und weniger erschöpft.

Wofür ich kämpfe

Wofür ich kämpfe – Lenas Rede zum 5. Mai in Einfacher Sprache

Lena C., Barbara und Solveïg haben Reden für die Kundgebung von @recherchegruppetira zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von behinderten Menschen gehalten.

Wir haben alle 3 Reden in Einfache Sprache übersetzt und wollen die mit Euch teilen.

Es geht los mit Lenas Rede.

Solveïgs Rede: https://disability-pride-bonn.de/ich-bin-muede

Barbaras Rede: https://disability-pride-bonn.de/15-jahre-werkstatt

Vielen Dank an Vanessa und die TIRA Recherchegruppe für die Organisation der Veranstaltung am 5. Mai 2025.

Rede auf Sharepics:

Rede als Text:

Ich bin Lena von der Disability und Mad Pride Bonn.

Ich möchte die Befreiung von allen Menschen.
Mit Befreiung meine ich:
Kein Mensch soll Diskriminierung erleben.
Wir sollen von der Diskriminierung befreit werden.

Andere sagen oft:
Wir machen erst etwas gegen diese Diskriminierung.
Dann gegen die nächste.
Dann gegen die nächste.
Ich sage:
Wir wollen nicht warten.
Wir sollen etwas gegen jede Diskriminierung machen.

Privilegien sind Vorteile, die Menschen einfach haben, ohne etwas dafür zu machen.
Weiße Menschen haben zum Beispiel Privilegien.
Nicht-behinderte Menschen auch.
Menschen mit Privilegien erleben oft auch Diskriminierung.
Wenn sie zum Beispiel weiß sind, aber eben auch behindert.
Dann erleben sie Diskriminierung, weil sie behindert sind.
Es ist gut, wenn es behinderten Menschen mit mehr Privilegien besser geht.
Wenn sie mehr machen können.
Wenn sie zum Beispiel Chef*in werden können.
Aber dafür sollten wir nicht vor allem kämpfen.
Wir sollten vor allem etwas für behinderte Menschen ohne viele Privilegien machen.
Das sind Menschen, die besonders viel Diskriminierung erleben.

Andere vergessen oft behinderte Menschen, wenn sie etwas machen.
Sie vergessen uns, wenn sie über etwas sprechen.
Sie sprechen zum Beispiel über Gewalt durch die Polizei.
Sie sagen aber nicht, dass sehr viele behinderte und psychisch kranke Menschen Gewalt durch die Polizei erleben.
Viele Menschen werden von der Polizei getötet.
Die meisten davon sind psychisch krank oder nehmen Drogen.
Darüber reden andere aber nicht.

Ich nenne noch ein Beispiel:
Andere fordern Barriere•freiheit.
Das ist gut.
Aber sie meinen damit oft nur Rampen und Aufzüge.
Barriere•freiheit ist aber viel mehr.

Andere sagen uns:
Macht mehr gegen Diskriminierung.
Sonst ändert sich nichts.
Dann seid Ihr selbst Schuld, dass sich nichts ändert.

Das stimmt nicht.
Wir machen viel gegen Diskriminierung.
Gegen Ableismus.
Also die Diskriminierung, die wir erleben, weil wir behindert sind.
Wir sind laut.
Wir sind nicht immer lieb und nett.
Das müssen wir auch nicht sein.

Es geht uns oft schlecht damit.
Wir machen zu viel.
Ich frage mich manchmal:
Warum mache ich so viel?
Wie schaffe ich das?
Ich schaffe das, weil es Menschen gibt, die mit mir kämpfen.
Das sind

  • behinderte
  • chronisch kranke
  • psychisch kranke
  • Verrückte
  • neuro•divergente
  • T*taube Menschen. Das sind oft Freund*innen.
    Wir helfen uns gegenseitig.
    Deshalb mache ich weiter.

Wenn Ihr noch mehr machen könnt und wollt:
Am 12. Juli ist unsere Veranstaltung.
Unsere Disability und Mad Pride.
Es geht um 13 Uhr auf dem Frankenbadplatz los.
Wir freuen uns, wenn wir viele sind.

Rede bei der Mad Pride Köln 2025

Auf dem Foto sind Lena und Koi.
Lena ist weiß und hat braune Haare.
Dey trägt ein weißes Shirt und gelbe Ärmel.
Lena sitzt im Rollstuhl. Über den Beinen liegt eine Mad Pride Flagge.
Koi ist weiß und trägt schwarze Klamotten.
Em hat einen langen lila und pink gestreiften Schal um.
Daran hängt ein Faultier-Stofftier.
Koi trägt eine Kappe, Hörner und spitze Ohren.

Bildbeschreibung:
Auf dem Foto sind Lena und Koi.
Lena ist weiß und hat braune Haare.
Dey trägt ein weißes Shirt und gelbe Ärmel.
Lena sitzt im Rollstuhl. Über den Beinen liegt eine Mad Pride Flagge.
Koi ist weiß und trägt schwarze Klamotten.
Em hat einen langen lila und pink gestreiften Schal um.
Daran hängt ein Faultier-Stofftier.
Koi trägt eine Kappe, Hörner und spitze Ohren.
Bildbeschreibung Ende.

Am 11. Mai war die Mad Pride Köln.
Das Thema war: Democracy needs you.
Das ist englisch und heißt: Demokratie braucht dich.
Das kann verschiedenes bedeuten.
Unsere Rede nennt ein paar Sachen.
Lena und Koi haben für die Disability und Mad Pride Bonn gesprochen.
Maxi hatte geholfen die Rede zu schreiben.
Danke dafür!

Auf dem Foto seht Ihr 5 Menschen aus unserem Orga-Team.- S. mit einem Schirm, einem roten Schal und Kopfhörern- Lena mit der helllila/dunkellila gestreiften Mad Pride Fahne um die Beine gewickelt, im Rollstuhl und mit dem Disability und Mad Pride Bonn T-Shirt- L. Mit schwarzer Jacke und kurzen brauen Haaren- Koi mit schwarzer Kappe, künstlichen Ohren, einem Mad Pride Schal und einem Schild, auf dem steht: fix the system not me- M. mit lila Jacke und gelber Tasche, wir sehen das Gesicht nicht, davor ist eine Mad Pride Fahne

Bildbeschreibung:
Auf dem Foto seht Ihr 5 Menschen aus unserem Orga-Team.
– S. mit einem Schirm, einem roten Schal und Kopfhörern
– Lena mit der helllila/dunkellila gestreiften Mad Pride Fahne um die Beine gewickelt, im Rollstuhl und mit dem Disability und Mad Pride Bonn T-Shirt
– L. Mit schwarzer Jacke und kurzen brauen Haaren
– Koi mit schwarzer Kappe, künstlichen Ohren, einem Mad Pride Schal und einem Schild, auf dem steht: fix the system not me
– M. mit lila Jacke und gelber Tasche, wir sehen das Gesicht nicht, davor ist eine Mad Pride Fahne

Es gibt ein Video von der Rede.
Das findet ihr auf unserem YouTube-Kanal.
Link: https://youtu.be/nia29QDVSz8
Leider gab es während der Rede viele andere Geräusche.
Wir sind schwer zu verstehen.
Manchmal hat das Mikrofon nicht funktioniert.
Es gibt Untertitel.

Jetzt kommt unsere Rede:

Hallo, wir sind Koi, Pronomen em/ems
und Lena, Pronomen dey/deren, von der Disability und Mad Pride Bonn.

Vorsicht!
Wir sprechen über Ableismus und darüber, dass unsere Leben als behinderte Menschen als weniger wertvoll angesehen werden.
Und über Nazi-Deutschland.

Einfache Sprache:

Wir sagen kurz in Einfacher Sprache, worüber wir sprechen:
Demokratie braucht uns alle.
Demokratie ist, wenn alle mit entscheiden dürfen.
Es ist für viele schwer, aktiv etwas zu machen.
Gerade behinderte Menschen können oft nicht auf Demonstrationen gehen.
Viele behinderte Menschen dürfen inzwischen wählen.
Es gibt aber kaum behinderte Menschen in den Parlamenten.
Oft entscheiden Menschen ohne Behinderung über unser Leben.
Wir sagen: Nichts ohne uns über uns.
Wir wollen selbst entscheiden.

Wir erklären noch 2 Wörter:
Ableismus ist die Diskriminierung von behinderten, chronisch kranken, psychisch kranken, Verrückten, neurodivergenten und oder T*auben Menschen.
Zu diesen Menschen sagen wir oft auch CIMND*.
Denn nicht alle sagen über sich selbst: Ich bin behindert.

Schwere Sprache:

Demokratie braucht mich, braucht dich, braucht uns.
Weil sie wehrhaft sein muss. Eine wehrhafte Demokratie macht aktiv etwas gegen Faschismus und alles, was die Demokratie bedroht. Sie sorgt dafür, dass Feind*innen der Demokratie niemals die Chance bekommen, die Demokratie abzuschaffen. Hält sie zu lange aus, wird sie zu lange nicht aktiv, wird sie schwach.
So wehrhaft ist unsere Demokratie grad nicht. Rechte Menschen dürfen überall ihren menschenverachtenden Scheiß teilen, marginalisierte Menschen erleben immer mehr Diskriminierung, nie wieder war gestern schon zu spät.
Wir wehren uns, damit die Demokratie wehrhaft ist.

Dazu gehört, sich gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit einzusetzen. Für eine gerechte Demokratie für alle.
So wie wir hier heute.
Solange wir in Psychiatrien, Wohnheime und Werkstätten gesteckt und entrechtet werden, solange wir als weniger wert betrachtet werden, als Gefahr, solange ist dieses unterdrückende System eine Gefahr – nicht nur für uns. Die Geschichte hat gezeigt, dass das eine Gefahr für alle ist. Besonders, wenn die Demokratie schwach wird oder gar ausgehebelt wird. Nazi-Deutschland hat als Diktatur marginalisierte Gruppen ganz massiv verfolgt und versucht, zu vernichten. Auch Hunderttausende behinderte, als behindert gesehene, psychisch kranke und institutionalisierte Menschen wurden ermordet, viele weitere zwangssterilisiert – offiziell hieß es, dass sie von ihrem „unwerten Leben“ erlöst wurden.

Demokratie braucht mich, braucht dich, braucht uns.
Wir wissen aber auch, nicht alle von uns haben immer die Kraft dazu.
Oder die Zeit.
Oder die Löffel, also die Energie.
Und das wissen wir als behinderte, chronisch kranke, psychisch kranke, neurodivergente, T*taube Menschen, Krüppel und oder Verrückte, kurz CIMND* Menschen, ganz besonders gut.
Wir wissen, dass Demonstrationen oft einfach nicht zugänglich sind.
Weil sie nicht barrierefrei genug sind.
Weil unser Körper andere Pläne hat als wir.
Weil wir so sehr mit Überleben beschäftigt sind.
Wir wissen aber auch ganz besonders gut, dass Aktivismus nicht nur zugänglicher wird, sondern auch nachhaltiger und ganzheitlicher und stärker, wenn wir alle mitnehmen. Wenn die uns anführen und eine Rolle spielen, die am meisten marginalisiert werden.
Sie wissen am besten, wie zum Beispiel Demos barrierefreier werden.
Wir wissen, wie wir kreative Lösungen finden und mit Widersprüchen umgehen können.
Wie wir in den Grenzen unserer Körper aktiv sein können und die Grenzen nicht überschreiten. Aber auch, dass wir diese Grenzen mal überschreiten können. Weil manche Dinge es wert sind, dafür unsere Grenzen zu überschreiben. Wir wissen, wie wichtig es ist, währenddessen und danach füreinander da zu sein und uns gegenseitig zu unterstützen.

Demokratie braucht mich, braucht dich, braucht uns.
Aber hey, wir haben’s doch so gut. /Sarkasmus
Wow, inzwischen dürfen viele behinderte Menschen sogar wählen.
Also die mit deutschem Pass.
Und die, die über 18 Jahre alt sind.

Und doppelt wow, es gibt ja sogar behinderte Abgeordnete.
Also, ein oder zwei oder so.
Von denen wir wissen, dass sie eine Behinderung haben.
Die anderweitig meistens sehr privilegiert sind.
Und denen dann in der Arbeit in den Parlamenten vielen Schwierigkeiten, Barrieren und Diskriminierung begegnen.

Mensch, Lena, wir sollten echt mal dankbar sein.
Könnte noch viel schlimmer sein.

Wohl wahr, könnte schlimmer sein, aber auch viel viel besser.

Wie soll der Grundsatz „Nichts ohne uns über uns“ umgesetzt werden, wenn behinderte Menschen so selten die Entscheidungen treffen?
Wenn nicht-behinderte Personen uns nicht auf dem Schirm haben?/rw
Wenn das gesellschaftliche Bild von Behinderung ist: Oh du armes Ding, dein Leben ist ja furchtbar. Ich könnte das ja nicht, so zu leben.
Oder: Du bist doch nur faul.
Oder auch gut: Das bildest du dir nur ein?
Oder: Du übertreibst.

Bei solchen Bildern und Ansichten ist mit uns über uns zu sprechen anscheinend kaum eine Option. Wie auch, wenn wir so sehr leiden. Wenn wir nicht als volle Menschen gesehen werden. Wenn wir nicht als Expert*innen unseres eigenen Lebens anerkannt werden.

Wenn andere uns nicht den Raum geben/rw, dann nehmen wir ihn uns.
Wir sind hier, wir sind laut.
Auf ganz viele verschiedene Arten.
Manchmal sind wir laut, und andere hören es.
Manchmal sind wir laut, und andere sehen es – weil es ein gebärdensprachliches, schriftliches oder nicht-verbales Laut-Sein ist.
Manchmal sind wir laut und andere bekommen es nicht mit.
Aber nicht nur wir sind laut, weil wir hier sind.
Auch die, die nicht hier sind, können laut sein.
Viele sind laut.
Zum Beispiel am Handy oder am PC. Im Gespräch mit Freund*innen. Auf der Arbeit.
Oder im Bett.
So wie unsere Geschwister mit ME/CFS, also Myalgischer Enzephalomyelitis / Chronic Fatigue Syndrom, die Leute zur Liegenddemo aufgerufen haben, weil sie zu krank sind, um selbst zu demonstrieren. Stellvertretend für sie demonstrieren andere heute auf dem Altermark.

Wir als Disability und Mad Pride Bonn sagen:
Es gibt so viele Arten, aktiv zu sein.
Und wir erkennen an, dass gerade CIMND* Personen oft die Energie fehlt.
Wir sind kreativ, weil diese Welt nicht für uns gemacht ist. Wir finden andere Wege, was für die Demokratie zu machen, weil die herkömmlichen Wege oft nicht funktionieren.

Lasst uns gemeinsam solidarisch und intersektional aktiv und wehrhaft sein.
Und uns gegenseitig unterstützen.
Heute und an allen anderen Tagen.

Zum Beispiel bei unserer nächsten Disability und Mad Pride Bonn.
Am 12. Juli ab 13 Uhr in Bonn auf dem Frankenbadplatz.
Wir starten mit Infoständen, dann kommt eine Kundgebung.

Wir freuen uns, wenn wir viele sind und auf verschiedene Arten laut gegen Ableismus werden / sind.
Heute hier und morgen woanders.

Demo Rede „Kein Herz für Merz“

Das Foto zeigt Lena L. mit einem Mikrofon in der Hand. Lena ist weiß, hat kurze dunkle Haare und eine Brille. Sie trägt einen grauen Schal und einen grauen Pullover. Auf dem Foto steht: Demo Rede "Kein Herz für Merz" Bonn, 04.02.2025.

Lena L. hat bei einer Demonstration gesprochen.
Das war am 04. Februar 2025.
Die Demonstration hieß: Kein Herz für Merz.
Sie war gegen den Politiker Friedrich Merz von der CDU.
Da ging es darum, dass Merz mit der AfD zusammen gearbeitet hat.
Dagegen haben wir protestiert.
Das hat die queere Pride Bonn organisiert.
Lena hat darüber gesprochen:
Eine Partei, die demokratisch gewählt wurde, ist nicht immer demokratisch.
Die Partei AfD ist nicht demokratisch.
Deshalb hat Lena auch gegen die Partei CDU geredet.
Sie wollte zusammen mit der AfD Schlimmes durchsetzen:
Nicht alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
Menschen ohne deutschen Pass sollen zum Beispiel schlechter behandelt werden.
Das ist heute schon so.
Aber mit der AfD wird das noch schlimmer.

Lena ist von der Disability & Mad Pride Bonn.
Wir sind ein Bündnis von Menschen, die gegen Ableismus kämpfen.
Wir sind eine Selbst-Vertretung behinderter und Verrückter Menschen.
Wir haben alle Ableismus-Erfahrung.

Es gibt ein Video von der Rede.
Das Video ist auf unserem YouTube-Kanal.
Unser YouTube-Kanal heißt: @DisabilityundMadPrideBonn
Das Video heißt: Demo Rede „Kein Herz für Merz“.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=B3G_Zl980Vc

Bildbeschreibung:
Das Foto zeigt Lena L. mit einem Mikrofon in der Hand.
Lena ist weiß.
Sie hat kurze dunkle Haare.
Und sie trägt eine Brille.
Sie trägt einen grauen Schal und einen grauen Pullover.
Auf dem Foto steht:
Demo Rede „Kein Herz für Merz“
Bonn, 04.02.2025.

Soli-Konzert Februar – Als Künstler*in dabei sein

Hey! 🙂

Behinderten-Gerechtigkeit ist voll euer Thema?
Die Ziele der Disability und Mad Pride findet ihr gut?
Ihr seid selbst CIMND* und/oder von Ableismus betroffen?

Und ihr schreibt Texte?
Oder macht Musik?
Oder ihr macht anders Kunst?
Und wollt das gern live zeigen?

Wir machen wieder ein Soli-Konzert.
Das ist online.
Da gibt es Musik und andere Kunst.
Soli steht für: Solidarität.
Bei dem Konzert sammeln wir Spenden.

Möchtet ihr als Künstler*in dabei sein?

Meldet euch gerne bei uns!
Schreibt uns auf Instagram.
Oder über Facebook.
Oder schickt uns eine Mail.

Ihr könnt euch bis zum 07.02.2025 für das Soli-Konzert bewerben.
Bis dahin!

Eure Disability und Mad Pride Bonn

Bildbeschreibung:

Das Sharepic zeigt im Hintergrund einen Farbverlauf von pink nach gelb.

Text:
Soli-Konzert
Februar
Ihr möchtet als Künstler*in dabei sein?
Meldet euch gerne bei uns!
Ihr könnt euch bis zum 07.02.2025 für das Soli-Konzert bewerben.
Bis dahin!
Eure Disability und Mad Pride Bonn
@disability.pride.bonn

Links neben dem Text sind
– ein Noten-Schlüssel und Noten
– und ein Mikrofon.
Rechts neben dem Text sind
– ein Pinsel
– und eine Person, die Trompete spielt.

Soli-Konzert am 3.11.

Die Bildbeschreibungen sind am Ende von diesem Beitrag.

Sharepic 1 von 3.
Text:
@disability.pride.bonn
Soli-Konzert
& Poetry
19:00 - ca. 20:00 Uhr
Sonntag, 3.11.2024
Im Hintergrund des Sharepics ist die inklusive Disability Pride Flagge zu sehen.
Davor ist links ein Flügel-Klavier.
Auf dem steht wann das Konzert ist.
Auf dem Klavier sind ein Noten-Schlüssel und Noten.
Rechts ist ein Mikrofon abgebildet.
Daneben steht in einer Sprachblase: & Poetry.
Sharepic 2 von 3. Text: Stream Konzert Was ist alles möglich mit dem Klavier? Lena gibt uns mit Klavier-Challenges ein Gefühl dafür @one.hell.of.an.l Poetry / Poesie Elisha und Skye bringen uns Werke aus ihrem Poetry Schatz mit @lishbroetchen https://us06web.zoom.us/j/85820560466 @disability.pride.bonn Der Hintergrund ist grau. Oben rechts sind die Streifen der inklusiven Disability Pride Flagge. Davor ist ein Mikrofon. Der Text steht auf einem Flügel-Klavier.
Sharepic 3 von 3. Text: Spenden Wir sammeln Geld - für unsere Demonstration - für unsere Projekte Beides kostet viel Geld. Zum Beispiel für Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS). Das Soli-Konzert ist kostenlos. Wir freuen uns aber, wenn ihr spendet. Paypal: an disability.pride.bonn@outlook.de @disability.pride.bonn Am rechten Rand ist ein QR-Code. Der führt zu Paypal mit unserer eMail-Adresse. Der Hintergrund ist grau. Oben rechts sind die Streifen der inklusiven Disability Pride Flagge. Davor ist ein Mikrofon. Der Text steht auf einem Flügel-Klavier. Auf dem Klavier ist ein rosa Spar-Schwein mit Münz-Geld.

Morgen ist unser Soli-Konzert! 🎼🎉
Das ist auf Zoom.
https://us06web.zoom.us/j/85820560466
Es startet um 19:00 Uhr.
Und geht bis ungefähr 20:00 Uhr.

🎹 Lena macht Klavier Challenges.
Challenges ist English.
Es heißt: Herausforderungen.
Lena gibt sich selbst Herausforderungen.
Zum Beispiel:
Klavier-Spielen ohne hinzugucken.
Damit möchte Lena zeigen:
Das ist zum Beispiel am Klavier möglich.
@one.hell.of.an.l

🎤 Elisha und Skye machen Poetry.
Poetry ist Englisch.
Es heißt: Poesie, Gedichte.
Die Beiden tragen selbst-geschriebene Texte vor.
@lishbroetchen
@skye_privat

Das Konzert ist kostenlos.
Lena nennt es in Schwerer Sprache:
Das Stream Konzert ist kostenlose Sonntag-Abend Entspannung.
Wir freuen uns aber über Spenden.
Wir machen eine Demonstration.
Und viele Projekte.
Das kostet viel Geld.
Paypal: an disability.pride.bonn@outlook.de

Bildbeschreibungen

1 von 3
Text:
@disability.pride.bonn
Soli-Konzert
& Poetry
19:00 – ca. 20:00 Uhr
Sonntag, 3.11.2024
Im Hintergrund des Sharepics ist die inklusive Disability Pride Flagge zu sehen.
Davor ist links ein Flügel-Klavier.
Auf dem steht wann das Konzert ist.
Auf dem Klavier sind ein Noten-Schlüssel und Noten.
Rechts ist ein Mikrofon abgebildet.
Daneben steht in einer Sprachblase: & Poetry.

2 von 3
Text:
Stream Konzert
Was ist alles möglich mit dem Klavier?
Lena gibt uns mit Klavier-Challenges ein Gefühl dafür
@one.hell.of.an.l
Poetry / Poesie
Elisha und Skye bringen uns Werke aus ihrem Poetry Schatz mit
@lishbroetchen
https://us06web.zoom.us/j/85820560466
@disability.pride.bonn
Der Hintergrund ist grau.
Oben rechts sind die Streifen der inklusiven Disability Pride Flagge.
Davor ist ein Mikrofon.
Der Text steht auf einem Flügel-Klavier.

3 von 3
Text:
Spenden
Wir sammeln Geld
– für unsere Demonstration
– für unsere Projekte
Beides kostet viel Geld.
Zum Beispiel für Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS).
Das Soli-Konzert ist kostenlos.
Wir freuen uns aber, wenn ihr spendet.
Paypal: an disability.pride.bonn@outlook.de
@disability.pride.bonn
Am rechten Rand ist ein QR-Code.
Der führt zu Paypal mit unserer eMail-Adresse.
Der Hintergrund ist grau.
Oben rechts sind die Streifen der inklusiven Disability Pride Flagge.
Davor ist ein Mikrofon.
Der Text steht auf einem Flügel-Klavier.
Auf dem Klavier ist ein rosa Spar-Schwein mit Münz-Geld.